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Stabilisierungsoperationen bei Instabilität der Wirbelsäule

Eine Wirbelsäulen-Instabilität kann durch altersbedingte Degeneration bedingt sein, zum Beispiel im Rahmen einer Wirbelkörper-Verschiebung, die bei einigen Patienten auch angeboren sein kann (Spondylolisthesis). Eine Operationsindikation besteht bei starkem Wirbelkörperversatz, bei Nervenwurzelkompression, starker Wirbelkanaleinengung (siehe oben) oder anderweitig nicht therapierbaren Schmerzen.

Zur Diagnostik und Operationsvorbereitung gehört bei Instabilität der Lendenwirbelsäule die Röntgen-Funktionsdiagnostik, die Magnetresonanztomographie, die Röntgenkontrast-Darstellung des Wirbelkanals (Myelographie) und anschliessende Computertomographie, die elektrophysiologische Diagnostik und die probatorische Infiltration der Wirbelgelenke mit einem Lokalanästhetikum. Bei der Operation werden erstens der Wirbelkanal und die bedrängten Nervenwurzeln dekomprimiert, zweitens die entsprechenden Wirbel nach Entfernung der Bandscheibe mit einem PEEK-Cage fusioniert und drittens die Segmente mit einem Schrauben-Stab-System (Fixateur interne) stabilisiert.

Die beiden Röntgenbilder rechts zeigen den Zustand nach Dekompression, Fusion mit PEEK-Cages in den Zwischenwirbelräumen und Stabilisierung in den Höhen LWK 2/3 und 3/4 wegen Wirbelkanalverengung und Instabilität. Das CT-Bild links zeigt im Querschnitt, wie die Schrauben plaziert sein müssen.