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News-Details

Donnerstag, 07. April 2011 10:25 Alter: 1 Monat(e)

Hautkrebszentrum Dessau-Anhalt zertifiziert


Das Team des Hautkrebszentrums und die Prüfer von OnkoZert nach der erfolgreichen Auditierung.

Das Hautkrebszentrum Dessau-Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau wurde Ende Februar nach den Kriterien des Qualitätsmanagements und den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Hauttumoren gehören mittlerweile zu den häufigsten Krebserkrankungen überhaupt.  Das Team des Hautkrebszentrums Dessau-Anhalt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und seine Kooperationspartner sind Begleiter der Patienten und helfen diesen und deren Angehörigen, mit der Diagnose „Hautkrebs“ umzugehen und diese Krankheit gut zu überstehen.

Damit Patienten die optimale Therapie erhalten, orientieren sich die Mediziner an international geltenden Standards und Leitlinien. Um dies gewährleisten, wurde das Interdisziplinäre Hautkrebszentrum gegründet. Dadurch haben sich die Ärzte verpflichtet, ein umfassendes Spektrum an Vorsorgemaßnahmen, Diagnostik, Therapie, Pflege und Nachsorge anzubieten im Verein mit Partnern aus nahezu sämtlichen Kliniken des Krankenhauses und der Region. Alle Behandlungspartner stimmen Wege und Abläufe ab, um Patienten optimal betreuen zu können. Bei Problemsituationen stehen den Erkrankten professionelle Kräfte aus dem Sozialdienst, der Psychoonkologie und Krebsberatung bei. 

Ziel der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und weiterer medizinischer Fachgesellschaften, wie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS) ist es, die Entstehung von onkologischen Zentren mit einem festgelegten qualitativen Anspruch auf freiwilliger Basis zu fördern und somit die Versorgung von Krebspatienten zu verbessern. In onkologischen Zentren werden betroffene Patienten ganzheitlich und in allen Phasen der Erkrankung betreut und versorgt. Eine ganzheitliche Versorgung von Patienten ist nur durch ein Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen möglich, in denen die Fachrichtungen ihre Arbeitsweise gegenseitig auf die Bedürfnisse einer optimalen Patientenversorgung ausrichten. Hierzu wurden von den medizinischen Fachgesellschaften für ausgewählte Organe (Brust, Darm, Prostata, …) spezifische fachliche Anforderungen festgelegt.