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Dessauer nahmen Abschied von Verwaltungsdirektorin Gabriele Süßmilch
In einer bewegenden Trauerfeier nahmen am 20. Mai hunderte Dessauer im Hugo-Junkers-Saal Abschied von der am 4. Mai im Alter von 64 Jahren verstorbenen langjährigen Verwaltungsdirektorin des Städtischen Klinikums, Gabriele Süßmilch. Der offiziellen Trauerfeier wohnten die Familie der Verstorbenen, Mitarbeiter des Klinikums, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur und Bürger der Stadt bei.
Mit Gabriele Süßmilch habe man „eine der größten Persönlichkeiten der Stadt verloren“, würdigte Dr. Joachim Zagrodnick, Ärztlicher Direktor des Klinikums, die Verstorbene. In sehr persönlichen Worten zeichnete Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister Klemens Koschig, die Arbeitsstationen von Gabriele Süßmilch nach. „Unter ihrer Leitung nahm das Städtische Klinikum eine Entwicklung, die weit und breit ihresgleichen sucht“, sagte er. „Überall, wo Klinikum dran steht, ist Süßmilch drin.“ Gabriele Süßmilch habe Herz gezeigt, wo es um Hilfe und Unterstützung ging. Durchsetzungsvermögen und ein zutiefst humanistisches Denken und Handeln habe ihre Person ausgemacht. „Gabriele Süßmilch hat sch niemals geschont für ihre Familie, das Klinikum und die Stadt. Sie hat Herz und Hände geöffnet, bis dort kein Platz mehr war. Sie hatte ein großes Herz und hat es großherzig verschenkt. Nun wundern wir uns, dass es keine Kraft mehr hatte“, so der Dessau-Roßlauer Oberbürgermeister. Das Klinikum sei ihr Lebenswerk, das für immer mit ihrem Namen verbunden bleibe. Ihr Engagement sei nun durch alle zu ersetzen.
Die starke Persönlichkeit von Gabriele Süßmilch als Krankenhausmanagerin hob währen der Trauerfeier Peter Löbus, Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt, hervor. Klinikseelsorgerin Rosemarie Bahn rief mit ihren Worten das „Profil der Frau, des Menschen Gabriele Süßmilch“ in Erinnerung, einer Frau, die sich erlaubte „das Unvorstellbare zu denken und Wunderbares umzusetzen“.
Den würdigen Rahmen für die Trauerfeier von Gabriele Süßmilch gestaltete das Anhaltische Theater mit einem Streicherensemble und dem Bassist Pavel Shmulevich.




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