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Dienstag, 13. November 2018 15:57 Alter: 32 Tag(e)

Gut aufgehoben von Anfang an


Weltfrühgeborenentag am 17. November 2018 im Dessauer Klinikum

Die Geburt eines Kindes ist ein bewegendes Ereignis im Leben jeder Familie. Kommt das Kind aber zu früh zur Welt, sind die Ängste und Unsicherheiten der Eltern oft sehr groß. „Wir sorgen auf unserer Kinderintensivstation dafür, dass Frühgeborene sofort umfassend medizinisch und pflegerisch versorgt sind und dass sich auch die jungen Eltern hier gut aufgehoben fühlen“, sagt Dr. med. Uwe A. Mathony. Der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Klinikums Dessau lädt aus Anlass des Weltfrühgeborenentags am 17. November 2018, ab 15:00 Uhr zum Blick in diesen Versorgungsbereich des Krankenhauses ein. Gemeinsam mit einem eingespielten Team aus Ärzten und spezialisierten Pflegenden bietet er Interessierten sowohl Informationen zur Frühchenversorgung vom richtigen Hygieneverhalten bis hin zur Muttermilchversorgung als auch Führungen durch den Mutter-Kind-Bereich an, der direkt mit der Kinderintensivstation verbunden ist. Dabei wird den Besuchern schnell bewusst, dass Frühgeborene weit mehr brauchen als Inkubator, Wärmebett und Infusionen. „Die persönliche Zuwendung der Eltern ist enorm wichtig und Frühgeburtlichkeit endet nicht mit der Entlassung.“ Damit meint der Chefarzt das Pflegenachsorgeprogramm. Eltern von Frühgeborenen können so auch nach der Zeit im Krankenhaus Hilfestellung erfahren.

Weichenstellung für das Leben

Bundesweit werden rund 60.000 Kinder weit vor dem errechneten Termin geboren. Somit sind Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe in Deutschland. „Auf den Frühgeborenenstationen werden die Weichen für ein Leben gestellt, das inzwischen statistisch gesehen über 80 Lebensjahre andauern kann. Umso größer ist unsere Verantwortung“, bestätigt die Leitende Oberärztin Isabel Hintersdorf. Sie betreut auf der Kinderintensivstation des Klinikums Dessau jährlich über 100 zu früh geborene Kinder. Im sogenannten Perinatalzentrum Level II dürfen Frühgeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche und mit einem Gewicht ab 1.200 Gramm versorgt werden. „Für die Eltern ist es beruhigend zu wissen, dass hier die kompletten diagnostischen und therapeutischen Versorgungsmöglichkeiten vorhanden sind“, weiß die erfahrene Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Neonatologin.

Spezialisiert auf die Versorgung kleiner Patienten gehört die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Klinikums Dessau zu den modernsten in Sachsen-Anhalt. Ganzheitliche Behandlung ist selbstverständlich und schließt die Mitaufnahme der Eltern ein. Dafür stehen über 42 Betten, 13 Ärzte und 36 Schwestern auf zwei Stationen bereit: Neu- und Frühgeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche sowie schwerstkranke Kinder und Jugendliche werden auf der Kinderintensivstation mit sechs Beatmungs- plus sechs Überwachungsplätzen intensivmedizinisch behandelt. Mit spezialisierten Neonatologen, Kinder-Intensivmedizinern und Intensiv-Kinderkrankenschwestern werden die Anforderungen eines Perinatalzentrums Level II erfüllt. Hier werden auch jene Frühchen betreut, die in den Geburtsabteilungen der Krankenhäuser in Köthen und Zerbst das Licht der Welt erblicken. Die Versorgung wird über einen Kooperationsvertrag zwischen den Kliniken ermöglicht.

Bildunterschrift
Chefarzt Dr. med. Uwe A. Mathony und die Leitende Oberärztin Isabel Hintersdorf versorgen Frühchen ab einem Geburtsgewicht von 1.200 Gramm auf der Kinderintensivstation der Dessauer Klinik. Pro Jahr werden hier über 100 zu früh geborene Kinder betreut. Foto: SKD