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Mittwoch, 23. Januar 2019 11:59 Alter: 87 Tag(e)

"Am liebsten hätten wir alle genommen"


Der Praxis-Test: Azubis aus dem 2. Ausbildungsjahr simulieren, die angehenden Pflegeschüler versuchen vor den Augen der Beobachter auf die „Patientin“ einzugehen und Hilfestellung zu geben.

Rund 100 Schüler hatten sich um einen Ausbildungsplatz als Gesundheits- und Krankenpfleger an der Krankenpflegeschule des Städtischen Klinikums Dessau beworben, die Hälfte von ihnen erhielt eine der begehrten  Einladungen zum jährlichen Bewerbertag. Allerdings war das erst die halbe Miete. Denn nun mussten sich die angehenden Pflegeschülerinnen und –schüler in einem Assessment mit  fünf verschiedenen Stationen beweisen. Hier wurde in praxisbezogenen Rollenspielen beispielsweise der Umgang mit Patienten geprobt, das Allgemein- und Fachwissen getestet und es musste in einer Präsentation die persönliche Motivation für den Beruf als Pfleger dargestellt werden.

Am Ende eines intensiven Tages verkündete Dipl.-Pflegewirt Daniel Behrendt, MPH, Pflegedienstleiter des Städtischen Klinikums Dessau, das mit Spannung erwartete Ergebnis: „Am liebsten hätte ich alle Kandidaten genommen. Sie haben gezeigt, was Sie können und dass Sie sich mit dem Pflegeberuf intensiv auseinandergesetzt haben.“ Allerdings habe er nur 25 Ausbildungsplätze zu vergeben, so dass nur jeder zweite mit einem Lächeln im Gesicht  und Vertrag in der Hand den Heimweg antreten konnte. Beginn der dreijährigen Ausbildung mit etwa gleich hohen Theorie- und Praxisanteilen ist im Oktober.  

 „Erstmals werden wir dann mit zwei neuen Anfängerkursen parallel starten“, erklärt Schulleiterin Dipl.-Pädagogin Ute Scholz, die darin auch eine Bestätigung der Arbeit ihres Teams und der engen Verzahnung von Pflegeschule und Krankenhaus sieht. „Bei uns kann das Erlernte sofort in die Praxis umgesetzt werden, und wir können bei Bedarf jederzeit auch Ärzte, Pflegende und andere Fachleute in den Unterricht holen. Ein Alleinstellungsmerkmal, das offenbar zieht.“

Die im Oktober beginnenden Kurse sind die letzten ihrer Art. Im nächsten Jahr wird das Berufsbild Gesundheits- und Krankenpfleger durch die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau und Pflegefachmann ersetzt. Dazu gehören dann zusätzlich die Kinderkranken- und die Altenpflege, was sich natürlich auch in den Ausbildungsinhalten niederschlagen wird. Für Daniel Behrendt eine positive Entwicklung: „Dadurch, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Berufen fließend sind, ergeben sich für den Nachwuchs künftig vielfältige Karrieremöglichkeiten.“

An der Krankenpflegeschule des Städtischen Klinikums Dessau werden staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen ausgebildet. Engagierte Pflegepädagogen, Pflegende, Seelsorger und Fachärzte des Städtischen Klinikums geben den Auszubildenden nicht nur fachliches Know-how und soziale Kompetenzen weiter, sondern begleiten sie auch auf dem Weg zu einem anspruchsvollen, gesellschaftlich wertvollen Beruf. Aktuell absolvieren hier 116 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung.