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Stereotaktische Eingriffe

Das CT-Bild zeigt ein Lymphom rechts temporo-okzipital (Pfeil), man erkennt den angebrachten Steotaxie-Rahmen.
Das CT-Bild direkt nach der erfolgten Serienstereotaxie, der Pfeil weist auf ein kleines Luftbläschen, zeigt den korrekt getroffenen Zielpunkt.
Nach angebrachtem Stereotaxiebügel ist erkennbar, wie mit einer zarten Biopsiezange ein Gewebsstück durch eine dünne ins Hirn führende Kanüle entnommen wird.
Direkt im Operationssaal diagnostiziert der Pathologe die entnommenen Gewebsproben.

Diese Eingriffe werden in der Dessauer Neurochirurgie zum Zweck einer Probebiopsie bei diagnostisch unklaren Befunden im Gehirn angewandt. Bei den Patienten wird in Vollnarkose ein sogenannter Stereotaxie-Rahmen am Kopf angebracht. Dann erfolgt eine Dünnschicht-Computertomographie. Die Daten dieser CT-Untersuchung werden in den Operationssaal gesandt, wo sie dann wieder aufgerufen und im Bedarfsfall auch mit kernspintomographischen Daten in Übereinstimmung gebracht ("gematcht") werden. Mit ihrer Hilfe können Zielpunkt und Eintrittspunkt der Stereotaxie-Nadel millimetergenau bestimmt werden. Es erfolgt dann mit Hilfe des Stereotaxie-Rings die Probeentnahme über eine Bohrloch-Anlage in der Schädelkalotte, wobei mehrere Proben im Abstand von einigen Millimetern entnommen werden ("stereotaktische Serienbiopsie").

Die Probebioptate werden im direkten Anschluss bereits im OP-Saal von unseren Kollegen des Instituts für Pathologie betrachtet. So können bereits vorläufige Informationen über die Art des pathologischen Befunds übermittelt werden. Während der folgenden Tage werden die Befunde dann endgültig histopathologisch ausgewertet. Im direkten Anschluss an den Eingriff erfolgt dann eine CT-Kontrolle zur Bestätigung der korrekten Zielpunkt-Ansteuerung.