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Hypophysentumoren

Beginn der Operation durch die Nase des Patient (oben)
Endoskopische Operation eines Patienten mit Hypophysenadenom. Sichtbar ist das Operationsfeld am Monitor (unten)

Hypophysentumore oder Hypophysenadenome (Tumore der Hirnanhangsdrüse) können Hormonstörungen und durch Kompression des Sehnervs auch Sehstörungen verursachen. Zur praeoperativen Diagnostik gehören die Magnetresonanztomographie, die Computertomographie und die internistische Hormondiagnostik (interdisziplinäre Entscheidung über die Therapie).

Für einige Patienten besteht bei spezieller Hormansituation auch eine medikamentöse Behandlungsmöglichkeit. Es handelt sich dabei im wesentlichen um Adenome (Prolaktinome), die das Hormon Prolaktin vermehrt produzieren. Unter Medikamenten kommt es in diesen Fällen zu eine Tumorverkleinerung. Eine Operation kann so vermieden werden.

Selterer kann bei der Akromegalie bei Wachstumshormon-produzierenden Adenomen eine medikamentöse Behandlung erfolgreich sein.

Die Operationen werden, je nach Grösse und Ausdehnung des Tumors, mikrochirurgisch entweder auf einem Weg durch die Nase vorgenommen oder entlang der Schädelbasis über eine Eröffnung der Schädelkalotte.

Die Klinik für Neurochirurgie hat die endoskopische Operation durch die Nase eingeführt. Diese Methode ist noch schonender als der bislang ausgeführte Weg entlang der Nasenscheidewand.

Nach einer Hypophysentumor-Operation bleiben die Patienten für einige Stunden auf der Operativen Intensivstation, wo sie von Anaesthesiologen und Neurochirurgen gemeinsam behandelt werden.

Die langjährige Verlauskontrolle erfolgt in der Ermächtigungssprechstunde im Haus.