Banner
Telefon:
0340 501-0
Telefax:
0340 501-1256
Chefarzt
Herr Dr. med. Joachim Zagrodnick
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie
Spezielle Unfallchirurgie
Telefon: 0340 501-1306
Telefax: 0340 501-1419
E-Mail: joachim.zagrodnick@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de
Sekretariat
Frau Gabriele Görmer
Telefon: 0340 501-1306
Telefax: 0340 501-1419
E-Mail: gabriele.goermer@klinikum-
dessau.de
Home » Kliniken und Institute » Orthopädie und Unfallchirurgie » Leistungsspektrum » Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie » 

Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie

Leitender Arzt: Herr Dr. med. Balazs Szirtes
Facharzt für Orthopädie
E-Mail:  balazs.szirtes@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de

Oberarzt: Herr Dr. med. Martin Ottleben
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
E-Mail: martin.ottleben@klinikum-dessau.de

Sekretariat: 0340 501-1306


Sprechstunde Tel.: 0340 501-1959 
Die 11:00-14:00 Uhr
Do  11:00-14:00 Uhr

Spektrum:

Bandscheibenvorfall:  Minimalinvasive Bandscheibenoperationen (Mikroskopisch assistierte perkutane Nukleotomie=MAPN) der Lendenwirbelsäule, inkl. voroperierte Fälle (= sog. Revisions-Bandscheibenchirurgie). Hierbei wird der Bandscheibenvorfall durch einen 1 cm langen Hautschnitt  mit   Hilfe eines tubulären Arbeitskanals, eines Operationsmikroskops und spezieller Mikroinstrumente entfernt. So wird der operative Zugang ohne wesentliche Muskelschädigung durchgeführt. Die postoperative Mobilisierung, Instabilität, Narbenbildung wird durch die  Methode  günstig beeinflusst. Die Patienten können nach zwei Tagen das Krankenhaus verlassen.

Wirbelkanaleinengungen der gesamten Wirbelsäule: Minimalinvasive Dekompressionen (Mikroskopisch assistierte Perkutane Dekompression=MAPD) der gesamten Wirbelsäule durch Tunnel-Systeme. Hierbei wird der Wirbelkanal durch einen 1 cm langen Hautschnitt  mit   Hilfe eines tubulären Arbeitskanals, eines Operationsmikroskops und spezieller Mikroinstrumente erweitert. So wird der operative Zugang ohne wesentliche Muskelschädigung durchgeführt. Die postoperative Mobilisierung, Instabilität, Narbenbildung wird durch die Methode günstig beeinflusst. Die Patienten können nach zwei Tagen das Krankenhaus verlassen.

Instabilität, Wirbelgleiten, Folgezustände von früheren Wirbelsäulenoperationen an der Lendenwirbelsäule:  Posterolumbale Intersomatische Fusion ( PLIF) bzw. Transforaminale Lumbale Intersomatische Fusion ( TLIF). Hierbei wird das zwischen den  betroffenen Wirbelkörper bestehende Bandscheibenfach  durch einem Hautschnitt am Rücken ausgeräumt und im Bandscheibenfach werden ein oder zwei Platzhalter ( = Cage), die mit  Knochen aufgefüllt sind, platziert, und die zwei ( oder bei Bedarf mehrere) Wirbelkörper werden mit einem Schrauben-Stabsystem versteift. So bildet sich ein Blockwirbel ohne die Notwendigkeit einer  Bauchoperation. Natürlich wird der Wirbelkanal auch erweitert, und bei den voroperierten Fällen kann eine Vernarbung gelöst werden.

Einengungen, Instabilität der Halswirbelsäule: Ventrale (=von vorne)  und dorsale (=von hinten) Dekompression und Fusion der Halswirbelsäule inkl. Occipitocervicaler Übergang. Hier werden die Einengungen des Wirbelkanals entweder von vorne oder von hinten beseitigt. Bei den sog. ventralen Eingriffen wird ein Platzhalter ( sog. Cage) im Bandscheibenfach eingebracht. Bei den sog. dorsalen Eingriffen wird ein Schrauben-Stabsystem angewendet. Bei Bedarf werden ein oder mehrere Wirbelkörper von vorne entfernt und durch einen Wirbelkörperersatz aus Titan ersetzt.  

Frakturversorgung der Hals-Brust-und Lendenwirbelsäule, inklusive Wirbelkörperfrakturen bei Osteoporose- dorsal(=von hinten)  und ventral (=von vorne), inkl. Vertebro-und Kyphoplastie, perkutane dorsale Stabilisierung, mini-Thorakotomie und Thorakoskopie: in einigen Fällen wird der gebrochene Wirbelkörper durch eine Kanüle mit Knochenzement aufgefüllt, in anderen Fällen wird durch kleine Stichinzisionen ein Schrauben-Stabsystem angewendet. Manchmal ist eine Erweiterung des Wirbelkanals notwendig, manchmal muss der Brustkorb oder Bauchraum geöffnet werden.

Weitere operative Möglichkeiten bestehen bei:

 - der entzündlichen (septische/infizierte) Wirbelsäule

- der angeborenen oder erworbenen Instabilität, Formabweichung inkl. degenerative Skoliose

- der Fehlstellung nach Verletzung

- den gut- und bösartigen Tumoren der Wirbelsäule (inkl. Metastasen). Hierbei besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem im Krankenhaus existierenden Tumorzentrum Sachsen-Anhalt.