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Chefarzt
Herr Titularprof. (Univ. Zürich) Dr. med. habil. Ilja Ciernik   Facharzt für Strahlentherapie und Innere Medizin

Telefon: 0340 501-4080 Telefax: 0340 501-4082   E-Mail:       ilja.ciernik@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de  
Sekretariat
Frau Ramona Lück
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Für Fachkollegen

  • 3D-konformale, intensitätsmodulierte (IMRT) oder volumetrisch-adaptierte Bogenbestrahlungstechniken (VMAT) für perkutane Behandlung aller solider Tumoren.
  • Kombinierte Radiochemotherapie in enger Zusammenarbeit mit Fachkollegen bei organerhaltender Therapie und in der adjuvanten und neoadjuvanten Situation.
  • Optimierte Planung und hochkonformale Therapie mit IMRT, VMAT oder HybridArc verfügbar
  • PET/CT und 3T-MRT für Planung in RT-Position im Einsatz.
  • Unterstützende Bildgebung vor Radiotherapie mittels 2D-ExacTrac-System oder 3D-onboard-kV-CT möglich, während der Radiotherapie 2D-kV-Monitoring
  • Endokavitäre und interstitielle Strahlenbehandlungen im HDR-Afterloading-Verfahren mit 3D-CT-gesteuerter Planung.
  • Radiochiurgie mit Kollimatoren oder Konussen.
  • Palliative Strahlenbehandlungen.
  • Strahlenbehandlung gutartiger Erkrankungen.
  • Weiterbildungsermächtigung für 48 Monate.
  • Zertifizierter Kooperationspartner des Hautkrebszentrums.
  • Zertifizierter Kooperationspartner des Darmzentrums.
  • Zertifizierter Kooperationspartner des Prostatakarzinomzentrums.
  • Aktive Beteiligung am Tumorzentrum Anhalt und im Onkologischen Zentrum.
  • Teilnahme an Studien.

 

Bei der Bestrahlung der Brust nach operiertem Karzinom achten wir sorgfältig darauf, dass gesunde Organe wie die Lunge (blau) und das Herz (violett) möglichst wenig belastet werden. Eine günstige Lagerung wirkt sich insbesondere auf die Herzkranzgefäße aus (grün). So können wir bei optimaler Lagerung wie mittels Bauchlage während der Radiotherapie Langzeitschäden minimieren oder vemeiden. Alternativ zu einer stabilen Lagerung kann die Bestrahlung auch in Rückenlage bei maximaler Einatmung erfolgen. Die Belastung der Lunge wird aber oft nicht besser als in Bauchlage.

In der unteren Grafik sehen Sie, dass die Dosis auf Herz, Herzkranzgefäß und Lunge in der Bauchlage minimal sein kann.

Ein großer Vorteil der PET/CT-Planung ist der Zugewinn an diagnostischer Information, die gelegentlich als „Augenöffner“ dienen kann. Eine in der PET/CT nur schlecht definierbare Risikozone wird durch die Aufnahme des markierten Zuckers im Lymphknoten sofort erkennbar (rosa Linie). Der Nutzen für die Radiotherapieplanung ist bezüglich der anatomischen Genauigkeit dann am besten, wenn die PET/CT in Planungsposition für die Strahlentherapie-Planung durchgeführt wird. Hier ein Beispiel einer Patientin nach primär operiertem Karzinom des Gebärmutterhalses.  Es zeigt sich eien Risikoregion, die in der PET/CT verdächtig für noch zurückgebliebene Krebszellen im Bereich der abfließenden Lymphknotenstationen ist.

 

Zur genauen Definition der Zielorgane, z. B. hier der Prostata, verwenden wir Gewebsmarker aus Gold, die es ermöglichen, eine tägliche Positionierungskontrolle bei hoher Bestrahlungsdosis durchzuführen.

In der unteren Bildreihe wird die Planung und Visualisierung der Bestrahlungspositionen sichtbar. Rote Markierungen signalisieren, dass die exakte Position noch nicht erreicht ist. Eine Korrektur wird eingeleitet, bis die Kreuze grün werden wie in der Abbildung links, entsprechend der geplanten Bestrahlungspositionen mit submillimeterischer Genauigkeit, so dass dann die Bestrahlung durchgeführt werden kann.

Aufgrund der hochauflösenden Strahlengeometrie und millimetergenauen Positionierungskontrolle über zwei fix installierte kV-Röntgengeräte können wir mit Hilfe der Tantalum-Markierung routinemäßig auch kleine bewegliche Augentumoren wie das Melanom der Netzhaut kurativ behandeln.

 

Seit 2014 behandeln wir umfassend alle Patienten mit Aderhautmelanom in Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der Augenklinik. Falls geeignet werden die Patienten organerhaltend operiert und mit Kontakttherapie behandelt. Fälle, die für die Kontakttherapie (Brachytherapie mit 106Ru) nicht geeignet sind, werden mit Photonen radiochirurgisch ohne Anästhesie oder Sedation in der Regel ambulant behandelt. Wir behandeln an fünf konsekutiven Tagen. Die Therapie und die Behandlungsresultate werden im Rahmen einer prospektiven Qualitätssicherung und Ergebnisforschung erfasst und ausgewertet werden. Die Fertigkeit und die Qualität der Behandlung haben in folgenden Arbeiten publiziert.

https://authors.elsevier.com/sd/article/S2405631617300465 

https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00066-018-1349-4