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Telefon:
0340 501-0
Telefax:
0340 501-1256
Chefarzt
Herr Prof. Dr. med. habil. Mathias Plauth
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Palliativmedizin
Onkologische Gastroenterologie (DGVS)
Ermährungsmedizin (DAEM/DGEM)

Weiterbildungs-
ermächtigung

5 Jahre Innere Medizin,
6 Jahre Innere Medizin und Gastroenterologie


Bettenzahl: 204
Telefon: 0340 501-1275
Telefax: 0340 501-1210
mathias.plauth@klinikum-
dessau.de
Sekretariat
Frau Stefanie Schäfer-Bringezu
Telefon: 0340 501-1275
Telefax: 0340 501-1210
stefanie.schaefer-bringezu@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de


Frau Antje Rettig
Telefon: 0340 501-1267
Telefax: 0340 501-1210
antje.rettig@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de
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Leistungsspektrum der Hämatologie /Onkologie/Palliativmedizin

In der Abteilung Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin  werden schwerpunktmäßig Patienten mit Tumorerkrankungen sowie Erkrankungen des Bluts und des blutbildenden Systems untersucht und behandelt. Die Ärzte, die über eine spezielle Ausbildung und besondere Fertigkeiten für dieses Teilgebiet der Inneren Medizin verfügen und dies auch in einer Prüfung der Ärztekammer nachweisen konnten, dürfen die Bezeichnung "Hämatologie/Onkologie" führen. In unserer Klinik sind als Fachärzte für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie tätig:

  • Dr. med. Axel Florschütz, Leiter der Abteilung Hämatologie/Onkologie
  • Inessa Nelk, Oberärztin
  • Dr. med. Sonja Hiemer, Oberärztin

Unsere Abteilung ist Ausbildungsstätte zum Subspezialisten für Hämatologie/Onkologie, da sie die hohen Anforderungen, die von der Ärztekammer an die Kliniken gestellt werden, die zur uneingeschränkten Weiterbildung (3 Jahre) für das Teilgebiet Hämatologie/Onkologie notwendig sind, erfüllt (Ermächtigter Arzt: Dr. med. Axel Florschütz).
Die Untersuchungen und Behandlungen in der Abteilung erfolgen auf der Station 06 sowie in den MVZ Sprechstunden in der onkologischen und hämatologischen Ambulanz (Dr. Florschütz, OÄ Nelk). Für Patienten aller Abteilungen steht eine internistische Intensivstation für den Fall zur Verfügung, dass eine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt, die auch bei Versagen einzelner Organe durch den Einsatz spezieller und intensiver Behandlungsverfahren überwunden werden kann.

Station 06 Das Pflegeteam der Station 06 wird geleitet von Sr. Claudia Mellin. Für die Patienten unserer Station stehen modern ausgestattete Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer mit Telefon- und Fernsehgerät für jedes Bett zur Verfügung. Ein Teil der Station ist speziell für die Behandlung von palliativen Patienten eingerichtet, mit der Unterbringung in Einzelzimmern und mit der Möglichkeit einer Aufbettung. Für Patienten mit starker Immunsuppression stehen ausreichend Einzelzimmer bei notwendiger Isolation zur Verfügung.

Diagnostik

  • Ausführliche  Blutbild- und Knochenmark- Zytologie (Zusammenarbeit mit dem IKCL)
  • Zytogenetische Typisierung (Zusammenarbeit mit Universität)
  • Immunphänotypisierung (FACS-Analyse) (Zusammenarbeit mit dem IKCL)
  • Molekularpathologische Untersuchungen (Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie)

Unsere Abteilung richtet regelmäßig in Zusammenarbeit mit führenden Zytologiespezialisten aus Magdeburg, Leipzig und Halle Mikroskopierkurse aus.

Medikamentöse Tumorbehandlung Wir setzen nicht nur alle bewährten medikamentösen Behandlungsmethoden gegen Krebserkrankungen ein, sondern beteiligen uns auch durch Mitarbeit an nationalen und internationalen Studien an der ständigen Verbesserung der Krebstherapie. Daher können wir unseren Patienten nicht selten eine neue Therapie mit verbessertem Wirkungs- /Nebenwirkungsverhältnis anbieten, bevor sie allgemein verbreitet ist. Die medikamentöse Tumortherapie wird eingesetzt bei allen Krebserkrankungen solider Organe, der Weichteile, des Lymphsystems und des blutbildenden Systems in der

  • Erstbehandlung (Initialtherapie)
  • Nachbehandlung nach Operation (adjuvante Therapie)
  • Rückfallbehandlung (Rezidivtherapie)
  • Behandlung von Streukrebs (Palliativtherapie)
  • Behandlung zur Beschwerdelinderung (Palliativtherapie)
  • Behandlung zur Verbesserung der Lebensqualität (Palliativtherapie)

Die medikamentöse Therapie kann dabei auf verschiedene Weise erfolgen: Als Chemotherapie mittels Infusion oder Tabletten, als Immuntherapie meist durch Injektionen bzw. Infusionen oder als Kombinationstherapie. Sowohl im hämatologischen als auch onkologischen Bereich besteht neben der kollegialen Zusammenarbeit mit den kooperierenden Kliniken im Hause eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vertragsärzten der Region, den umliegenden Versorgungskrankenhäusern und den Universitätskliniken in Halle, Magdeburg  und Leipzig.

Supportive Therapie Neben der gegen den Tumor gerichteten Behandlung sind oft weitere flankierende Behandlungsmaßnahmen nötig. Dazu gehören beispielsweise Transfusion von Blut oder Blutplättchen, Verhinderung oder Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen, Schmerzbehandlung, Infektionsprophylaxe u.v.a.m.

Palliativbereich Integriert auf die Station 06 werden Sie im Palliativbereich von examinierten Palliativpflegekräften und Palliativmedizinern betreut. Die interdisziplinäre Teambesprechung mit Kollegen der Physiotherapie, Psychoonkologie und Sozialdienst und Falldiskussionen findet wöchentlich statt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem regionalen SAPV-Palliativzentrum Sachsen-Anhalt Ost.

Stammzellen-Spende Über die Hämatologische Ambulanz im MVZ wird die Blutstammzellenspende für die allogene Knochenmark- bzw. Stammzelltherapie in Zusammenarbeit mit dem DRK-Blutspendedienst organisiert. Hier besteht eine intensive Vernetzung mit der Deutschen Stammzellspender-Datei. Falls Sie für einen Patienten Stammzellen spenden möchten, können Sie sich an Dr. med. Florschütz oder an die DSD wenden.

Interdisziplinäres Tumorkonsil Als Einrichtung des Tumorzentrums Anhalt am Städtischen Klinikum finden wöchentliche fachspezifische  interdisziplinäre Tumorkonsile als eine fachübergreifende Beratung zu Diagnostik und Therapie komplexer Tumorerkrankungen unter Beteiligung eines onkologischen Facharztes unserer Abteilung statt.