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Telefon:
03 40/5 01-0
Telefax:
03 40/5 01-12 56
Chefarzt
Herr Prof. Dr. med. habil. Mathias Plauth
Facharzt für Innere Medizin, Teilgebiet Gastroenterologie,
Onkologische Gastroenterologie (DGVS)

Weiterbildungs-
ermächtigung

3 Jahre Innere Medizin
Basis und 3 Jahre Innere
Medizin, Schwerpunkt
Gastroenterologie
(volle Weiterbildungszeit)

Bettenzahl: 230 Telefon: 0340/501-12 75
Telefax: 0340/501-12 10
mathias.plauth@klinikum-
dessau.de
Sekretariat
Frau Silke Serfling
Telefon: 0340/501-12 75
Telefax: 0340/501-12 10
silke.serfling@klinikum-
dessau.de


Frau Heike Nemczak
Telefon: 0340/501-12 67
Telefax: 0340/501-12 10
heike.nemczak@klinikum-
dessau.de

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Leistungsspektrum der Angiologie

In der Abteilung Angiologie werden schwerpunktmäßig Patienten mit Erkrankungen der Blut- und Lymphgefäße untersucht und behandelt. Die Abteilung ist eingebunden in das fachübergreifende zertifizierte Gefäßzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau. Für Gefäßpatienten bedeutet dies, dass unter einem Dach und in enger Zusammenarbeit Spezialisten aller beteiligten medizinischen Fachgebiete, also neben der Angiologie auch Gefäßchirurgie, interventionelle Radiologie, Neurologie, Neurochirurgie für Diagnostik und Behandlung bereitstehen.

Nur die Ärzte, die über eine spezielle Ausbildung und besondere Fertigkeiten für dieses Teilgebiet der Inneren Medizin verfügen und dies auch in einer Prüfung der Ärztekammer nachweisen konnten, dürfen die Bezeichnung "Angiologie" führen. In unserer Klinik sind als Fachärzte für Innere Medizin, Angiologie tätig:

Unsere Abteilung erfüllt auch die hohen Anforderungen, die von der Ärztekammer an die Kliniken gestellt werden, die zur uneingeschränkten Weiterbildung für das Teilgebiet Angiologie ausgewählt wurden (Ermächtigter Arzt: OA Dipl.-Med. J. Dahlenburg).

Die Untersuchungen und Behandlungen in der Abteilung erfolgen durch drei erfahrene Ärzte, langjährig geschulte Schwestern auf der Station 11A sowie speziell ausgebildetes Personal in der Gefäßambulanz, der Angiologischen Funktionsdiagnostik, der Physiotherapie und der Diätberatung. Für Patienten aller Abteilungen steht eine internistische Intensivstation für den Fall zur Verfügung, dass eine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt, die auch bei Versagen einzelner Organe durch den Einsatz spezieller und intensiver Behandlungsverfahren überwunden werden kann.

Station 11: Das Pflegeteam der Station 11 wird geleitet von Sr. Heike Czeslok. Für die Patienten unserer Station stehen modern ausgestattete Ein-, Zwei-, Drei- und ein Vierbettzimmer mit Telefon- und Fernsehgerät für jedes Bett zur Verfügung. Gefässdiagnostik Von entscheidender Bedeutung ist die schnelle und sichere Erkennung (Diagnostik) von weitverbreiteten Erkankungen der Beingefässe (z. B. Schaufensterkrankheit, Raucherbein, Krampfaderleiden, Thrombosen und Embolien), der Bauchschlagader (z. B. Aussackungen und Verengungen), der inneren Organe (z. B. Durchblutungsstörungen von Nieren, Darm und Leber), der Arme (z. B. Raynaud-Erkrankung) und von Durchblutungsstörungen des Gehirns (z. B. Halsschlagadereinengungen und Schlaganfall).
Die erforderlichen Untersuchungen erfolgen in der
Abteilung Angiologische Funktionsdiagnostik:

  • Doppler-Ultraschall
  • Duplex-Ultraschall
  • Laufband-Ergometrie
  • Lichtreflexionsrheografie
  • transkutane Sauerstoffpartialdruckmessung
  • Verschlussplethysmografie
  • invasive Blutdruckmessung
  • Kapillarmikroskopie
  • Thromophiliediagnostik

Für weitere Untersuchungen stehen Computer- und Magnetresonanztomografie, MR-Angiografie und konventionelle Angiografie sowie die Szintigrafie in der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin zur Verfügung.

Therapie
: Die Behandlung erfolgt stets in enger Abstimmung mit den Partnern des Gefässzentrums Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau. Je nach medizinischer Problemstellung erfolgt die Behandlung entweder in der Abteilung Angiologie auf Station 11A oder in der Abteilung Gefässchirurgie auf Station 04: Die Möglichkeiten der radiologischen Kathetertechnik (Ballonkatheter, Stents) und der medikamentösen Behandlung (z. B. Blutverdünnung, Gerinnselauflösung) werden überwiegend auf Station 11A genutzt. Patienten, bei denen eine operative Behandlung (z. B. Bypass-Versorgung, Erweiterungsplastiken, Ausschaltung von Aneurysmen) erforderlich ist, werden auf Station 04 behandelt.

Vorsorge:
Für bereits einmal am Gefässsystem Erkrankte hat die Vorsorge (Prophylaxe) eine grosse Bedeutung. Sie erfolgt in Form von regelmässigen Kontrollen der Behandlungsergebnisse, damit eventuell erforderliche weitere Behandlungen rechtzeitig vorgenommen werden und damit das Risiko vermindert wird, ein Bein oder einen Arm zu verlieren. Zu der Vorsorge gehört auch die Erfassung von Risikofaktoren, wie Rauchen, Übergewicht, Zucker- und Hochdruckkrankheit sowie Störungen in der Blutzusammensetzung.
Jeder Patient kann durch seinen eigenen Beitrag, beispielsweise die aktive Teilnahme an der Gefässsportgruppe und einer Diätberatung, den weiteren Verlauf seiner Krankheit positiv beeinflussen und das Fortschreiten von Gehirn-, Herz- und Beingefässerkrankungen verhindern.