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Telefon:
0340 501-0
Telefax:
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Chefarzt
Herr Dr. med. Stefan Breuer
Facharzt für Anästhesiologie
Telefon: 0340 501-1251
Telefax: 0340 501-1028
E-Mail: stefan.breuer@klinikum-
dessau.de

Weiterbildungsermächtigung:

-
5 Jahre Anästhesiologie
- 2 Jahre fakultative
Weiterbildung in Spezielle
Anästhesiologische
Intensivmedizin
- 6-monatige Weiterbildung
Intensivmedizin im Rahmen
der Basisweiterbildung
Chirurgie
Sekretariat
Frau Gabriele Steffen
Telefon: 0340 501-1251
Telefax: 0340 501-1028
E-Mail: gabriele.steffen@klinikum-
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Informationen für Angehörige

Die folgende Seite richtet sich insbesondere an diejenigen, deren Angehörige aufgrund einer komplizierten Operation, eines schweren Unfalles bzw. im Verlauf einer Krankheit bei uns behandelt werden.

 

Eine Intensivstation unterscheidet sich stark vom üblichen Krankenhausbereich. Die Medizintechnik scheint einen überdimensionalen Raum einzunehmen, jedoch erfüllt sie wichtige Funktionen zur Überwachung und Behandlung Ihres Angehörigen.

 

Die persönliche Betreuung durch Ärzte und pflegerisches Personal hat einen positiven Einfluss auf den Behandlungsverlauf. Als Angehöriger können Sie durch persönliche Zuwendung diesen Verlauf ebenfalls günstig beeinflussen. Ihre Besuche sollten jedoch auch im Hinblick auf die medizinische Notwendigkeit abgestimmt sein.

Vor allem der erste Besuch auf der Intensivstation ist für Angehörige eine beklemmende Situation. Wir wissen das und möchten Ihnen einige Erklärungen geben.

Viele Patienten müssen beatmet werden. Dazu ist ein Plastikschlauch durch den Mund bis in die Luftröhre eingelegt und mit dem Beatmungsgerät verbunden. Unter diesen Umständen ist Sprechen nicht möglich, dies gelingt aber sofort nach Entfernen des Schlauches wieder. Für die Gabe von Medikamenten und Infusionen dient ein dünner Venenverweilkatheter, der meistens im Halsbereich eingeführt wird. Eine Magensonde kann zur Ernährung mit Sondenkost dienen, aber auch zum Ablauf von Magensekret. Dünne Plastikschläuche, die nach Operationen im OP-Gebiet eingelegt werden, sind zum Ableiten von Wundsekret notwendig. Der Blasenkatheter hilft, die Urinmengen zu kontrollieren. Zur Überwachung der Herz-Kreislauf-Funktion gibt es Monitore, die kleinste Veränderungen mit einem akustischen Signal anzeigen. Es kann sein, dass Ihr Angehöriger Medikamente zur Schmerzlinderung bzw. zur Beruhigung erhält. Manchmal sind zur Therapie auch medikamentös induzierte tiefe Schlafphasen nötig. Zögern Sie nicht, Ihren Angehörigen zu berühren oder etwas zu erzählen.

Informationen für Patienten und Angehörige