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Chefarzt
Herr Dr. med. Stefan Breuer
Facharzt für Anästhesiologie
Telefon: 0340 501-1251
Telefax: 0340 501-1028
E-Mail: stefan.breuer@klinikum-
dessau.de

Weiterbildungsermächtigung:

-
5 Jahre Anästhesiologie
- 2 Jahre fakultative
Weiterbildung in Spezielle
Anästhesiologische
Intensivmedizin
- 6-monatige Weiterbildung
Intensivmedizin im Rahmen
der Basisweiterbildung
Chirurgie
Sekretariat
Frau Gabriele Steffen
Telefon: 0340 501-1251
Telefax: 0340 501-1028
E-Mail: gabriele.steffen@klinikum-
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Regionale Anästhesie

In Abhängigkeit vom operativen Eingriff wenden wir unterschiedliche regionalanaesthesiologische Verfahren an, diese sowohl als alleinige Betäubungsverfahren zur Operation, als auch in Kombination mit Allgemeinnarkosen. Ausgewählte Verfahren können ebenfalls im Rahmen der Schmerztherapie zum Einsatz kommen.

  • Spinalanaesthesie

Sie ist besonders geeignet für Eingriffe an der unteren Extremität sowie für Operationen im Damm- und Unterbauchbereich. Die Wirkungsdauer der Spinalanaesthesie lässt sich durch Gabe unterschiedlicher Medikamente variieren, so dass prinzipiell auch ambulantes Operieren in dieser Betäubungstechnik durchführbar ist.

  • Periduralanaesthesie

Bei grossen Oberbauch- und thorakalen Eingriffen, die mit erheblicher Schmerzintensität einhergehen, wird unmittelbar präoperativ in Lokalanästhesie ein thorakaler Periduralkatheter gelegt. Dieser wird zur intra- und postoperativen Schmerztherapie genutzt. Lumbale Periduralkatheter werden hauptsächlich in der Geburtshilfe eingesetzt.

  • Plexusanaesthesie der oberen Extremität

Axilläre Plexusanaesthesien sind besonders für Operationen im Hand- und Unterarmbereich geeignet. Sie können als single-shot-Verfahren und als Kathetertechnik durchgeführt werden. Die single-shot-Gabe kann auch zum ambulanten Operieren eingesetzt werden. Interskalenäre Plexus-brachialis-Blockaden sind Eingriffen am Schultergelenk vorbehalten.

  • Plexusanaesthesie zur Carotischirurgie

Die Blockade des Plexus cervicalis im Halsbereich ermöglicht Operationen an der Halsschlagader bei erhaltenem Bewusstsein. Der "erhaltene Kontakt" zum Patienten während der Operation dient hierbei zur Überwachung der Sauerstoffversorgung des Gehirnes. Eine Mangelversorgung mit Sauerstoff lässt sich frühzeitig erkennen und behandeln, ein deutlicher Vorteil gegenüber der Carotischirurgie in Vollnarkose.

  • Periphere Nervenblockaden

Die kombinierte Anlage von zwei Kathetern an den N. femoralis und den N. ischiadicus im Leistenbereich (unter Lokalanaesthesie der Haut und Einsatz eines Nervenstimulators zur Sicherung der korrekten Lage) wir regelmässig zur Knieprothesenchirurgie eingesetzt. Die Knieoperation erfolgt in Allgemeinnarkose, die Katheter werden schon intraoperativ zur Schmerztherapie genutzt und zur postoperativen Schmerztherapie auf der Allgemeinstation weiter betrieben.