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Telefon:
0340 501-0
Telefax:
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Chefarzt
Herr Prof. Dr. med. habil. 
Peter Würl

Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Viszeral- und Thoraxchirurgie
Zusatzqualifikation Proktologie

Telefon: 0340 501-1236
Telefax: 0340 501-1231
E-Mail: peter.wuerl@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de
Sekretariat
Frau Daniela Teichert
Telefon: 0340 501-1236
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E-Mail: daniela.teichert@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de
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Thoraxchirurgische Eingriffe

An einigen spezialisierten Kliniken entfernen Thoraxchirurgen Bronchialkarzinome in frühen Tumorstadien minimalinvasiv (VATS-Lobektomie). Das heißt, es wird nicht der ganze Brustkorb bei der Operation geöffnet. Der videooptisch assistierte Eingriff erfordert meist nur einen Schnitt von etwa 4 cm unterhalb der Achsel sowie zwei jeweils 1 cm lange Schnitte im seitlichen Brustbereich. Über eine eingeführte Kamera überblickt der Thoraxchirurg via Monitor das gesamte Rippenfell und die Lunge, von der sich auf diese Weise der tumortragende Lappen entfernen lässt. Dank dieser Operation mit kleinen Hautschnitten erholen sich die Patienten schneller, leiden weniger unter postoperativen Beschwerden und haben auch kosmetische Vorteile durch kaum sichtbare Narben. Diese Methode ist in unserer Abteilung fest etabliert,  unsere Patienten werden bis zum Tumorstadium II B in der Regel thorakoskopisch (VATS) operiert. Bei anderen Indikationen gelang uns sogar eine weitere Miniaturisierung, so dass nur noch ein kleiner Zugang notwendig ist (SATS).

Die minimalinvasive Operation ist nicht bei allen Lungenkrebs-Patienten realisierbar. In fortgeschritteneren Tumorstadien werden in unserer Abteilung für Thoraxchirurgie auch erweiterte Resektionen, z.B. sogenannte Manschettenresektionen, zur Vermeidung der Entfernung eines ganzen Lungenflügels durchgeführt.

Die Entscheidung über das bestgeeignete Verfahren für den einzelnen Patienten erfolgt immer in interdisziplinärer Abstimmung zwischen Thoraxchirurgen, Pulmologen, Onkologen, Radiologen und Strahlentherapeuten. So werden alle Patienten vor Therapiebeginn im Thorax-Tumorboard vorgestellt, um eine individuell zugeschnittene, stadiengerechte Therapie zu planen. Dabei stehen im Klinikum die derzeit verfügbaren Techniken und Geräte zur kompletten Diagnostik mit CT, PET-CT, MRT, Endoskopie, endobronchialem Ultraschall und intraoperativer feingeweblicher Untersuchung (Schnellschnitt) ausnahmslos „unter einem Dach“ bereit. Im interdisziplinären Klinikverbund sind auch sämtliche nichtoperative Therapieverfahren wie Chemotherapie, Strahlentherapie und endobronchiale Tumorabtragung über starre Bronchoskopie inkl. Stentung möglich. Im Onkologischen Zentrum können auf Wunsch Behandlungen auch ambulant erfolgen.