Operationen an der Halsschlagader

- Bild: Abschlussgespräch nach einer Carotis-OP.

- Bild: Einengung an der Halsschlagader
Operationen der Halsschlagader (Carotis) werden bei hochgradigen Einengungen oder viel seltener im Fall von Aussackungen der zum Gehirn führenden Schlagader zum Schutz (Prävention / Prophylaxe) von Schlaganfällen notwendig.
Hierzu wird in einer speziellen Form der örtlichen Betäubung (Lokoregionäre Anästhesie) am wachen Patienten über einen Hautschnitt die Halsschlagader aufgesucht und in der Folge die Enge operativ beseitigt.
Als Voruntersuchung wird überwiegend eine Duplexsonografie und eine MR - Angiografie benötigt. Diese Untersuchungen können im Klinikum kurzfristig durchgeführt werden.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt der Operation drückt der Patient mit der Hand der Gegenseite eine Quietschente. Damit wird die Gehirnfunktion und Ansprechbarkeit des Patienten (Neuromonitoring als Squeeze - Technik) optimal überwacht.
Nach der Operation verbleibt eine ca. fünftägige stationäre Überwachungsphase bis zur Entlassung.


Seite drucken
zum Seitenanfang