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Chefarzt
Herr Dr. med.
Uwe A. Mathony

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E-Mail: uwe.mathony@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de   Weiterbildungsbefugnisse: Kinder- und Jugendmedizin 5 Jahre einschließlich 6 Monate gebietsbezogene Intensivmedizin (volle Weiterbildungszeit) Neonatologie 24 Monate (volle Weiterbildungszeit) Pädiatrische Intensivmedizin 12 Monate Neuropädiatrie 24 Monate Kinder-Kardiologie 12 Monate
Sekretariat
Frau Kathrin Löwe
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E-Mail: kathrin.loewe@klinikum-
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Mit vielen verschiedenen Projekten kooperieren wir mit verschiedenen Vereinen, Gruppen und Institutionen der Stadt zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern- und Jugendlichen.

Mit den Registerkarten kommen Sie zu den verschiedenen Projekten.

Gut Drauf Projekt der BZGA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Pflegenachsorge-Projekt

HALT-Projekt

Frühe-Hilfen

Keine Angst vorm Krankenhaus

GUT DRAUF-Projekt

Liebe Patienten und liebe Eltern,

jeder von uns möchte sich gesund und munter fühlen. Dazu können wir selbst mit gesunder Ernährung, viel Bewegung und regelmäßigen Entspannungsphasen beitragen.

Als Klinik möchten wir unseren Kindern und Jugendlichen zeigen, wie das im Alltag geht und sind Partner der Jugendaktion GUT DRAUF der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Ziel ist es, jungen Menschen Anregungen zu einem gesundheitsbewussten und selbstbestimmten Verhalten zu geben. Wir wollen dies im stationären Aufenthalt umsetzen und nehmen dafür einige kleinere Änderungen im Klinikalltag vor.

Wir passen das Speisenangebot der Klinik an die Ernährungspyramide der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der deutschen Ernährungsgesellschaften an.

Süßigkeiten, Fruchtzwerge, Milchschnitten, Weißbrot und andere Produkte, die durch teils irreführende Werbung als gesund verkauft werden, sind aus unserem Angebot weitgehend verschwunden. Ungesunde Nahrungsmittel werden nun deutlich weniger und gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte dafür mehr gereicht. Gemeinsame Mahlzeiten ohne TV und Handy sensibilisieren die Kinder und Jugendlichen auch für eine bewusste Esskultur.

Mit Spiel- und Bewegungsangeboten im Innenbereich und auf dem neuen Außenspielplatz fördern wir den Bewegungsdrang der Kinder.

Die Physiotherapieschüler und angehende Erzieherinnen helfen dabei, den Kindern Freude an Sport und Bewegung zu vermitteln, soweit dies gesundheitlich möglich ist.

Ruhephasen in der Mittagsruhe und den Nachtstunden sollen den Kindern Zeit zur Entspannung schenken.

Alternativ zu Fernsehen und anderen elektronischen Medien bieten wir Vorleserunden, Bücher und Spiele, um den Stress der multimedialen Dauerbeschallung der Kinder zu senken. Außerdem geben wir Jugendlichen eine Rückzugmöglichkeit in der oberen Etage des Spielzimmers. Bei Fragen und Sorgen ermöglichen wir auch den Kontakt zur Klinikseelsorgerin oder Klinikpsychologin.

Natürlich können und wollen wir in der Zeit des Klinikaufenthalts keine Familiengewohnheiten umkrempeln, aber wir möchten unsere Vorbildfunktion erfüllen und zeigen, was zuhause alles für die Gesundheit besser gemacht werden kann. Wir möchten damit die Nachhaltigkeit stärken, damit die Botschaften und Verhaltensänderungen bei den Kindern, Jugendlichen und Eltern langfristig verankert werden. Deswegen begleiten wir „die Jugendaktion GUT DRAUF“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit vielfältigen Informationen auf der Station und mit Infomaterial zum Mitnehmen.

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Pflegenachsorge-Projekt

Seit Dezember 2005 gibt es am Städtischen Klinikum das so genannte "Familienorientierte Pflegenachsorge-Projekt". Es richtet sich an Eltern frühgeborener Kinder sowie kranker Neugeborener. Pflegedienstleiter Daniel Behrendt erklärt zur Entstehung des Projektes: "Es gab im Klinikum Rückmeldungen von Eltern, deren Kinder auf der Kinder-ITS behandelt wurden. Nach deren Entlassung gab es immer wieder Probleme und Hürden bei der Pflege sowie bei der Überwachung der Kinder per Monitoring. Schließlich waren erneute Einweisungen ins Klinikum das Resultat. Die Eltern sind übervorsichtig, haben Angst, zu Hause etwas falsch zu machen, sind überfordert und suchen Rat in dieser Situation."

Und genau an dieser Stelle setzt das Projekt an. Eltern erhalten eine Pflegeberatung, die fit machen soll zur Selbsthilfe. Das Nachsorgeteam besteht aus vier Schwestern und dem behandelnden Kinderarzt. Bei Bedarf zählen ebenso die Mitarbeit einer Stillberaterin, der Klinikseelsorgerin und der Physiotherapeuten dazu.

Das Angebot für Eltern beinhaltet:

- Hausbesuche

- Anleitung und Unterstützung bei der Pflege des Kindes

- Beratung beim Stillen und in Ernährungsfragen

- Begleitung zum 1. Kinderarztbesuch

- Hilfe beim Umgang mit den Heimüberwachungsmonitoren

Hier können Sie den Informationsflyer zum Projekt herunterladen, der auch alle Kontaktdaten enthält.