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Chefarzt
Prof. Dr. med. Klaus Empen Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie und Diabetologie

Bettenzahl: 80
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Sekretariat
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Antje Rettig
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Leistungsspektrum der Kardiologie

In der Abteilung Kardiologie werden schwerpunktmäßig Patienten mit Erkrankungen des Herzens untersucht und behandelt. In unserer Klinik sind als Fachärzte für Innere Medizin, Kardiologie tätig:

Aktuell besteht die Weiterbildungsermächtigung für das Teilgebiet Kardiologie für 24 Monate (Ermächtigter Arzt: OA Dr. med. Stefan Rosocha).

Untersuchungen und Behandlungen erfolgen stationär auf der Station 12 und der Station 23 mit integrierter Intermediate Care Einheit, aber auch ambulant in der Schrittmacher- und ICD-Sprechstunde bzw. der kardiologischen Funktionsdiagnostik, dem Schrittmacher-OP oder dem Herzkatheterlabor.
Für Patienten aller Abteilungen steht eine internistische Intensivstation für den Fall zur Verfügung, dass eine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt, die auch bei Versagen einzelner Organe durch den Einsatz spezieller und intensiver Behandlungsverfahren überwunden werden kann.

Die wesentlichen Herzerkrankungen, die stationär behandelt werden müssen, sind:

  • Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt
  • Herzklappenerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • eingeschränkte Pumpfunktion des Herzens
  • eher seltenere Herzerkrankungen (Herzmuskelentzündung, Herzbeutelerkrankungen etc.)

Nach einem akuten Herzinfarkt, auch akutes Koronarsyndrom genannt, ist die Herzschwäche einer der häufigsten Gründe für eine stationäre Aufnahme. Die Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, kann letztendlich durch jegliche Herzerkrankung ausgelöst werden. Daher ist eine sorgfältige Ursachenklärung, auch Diagnostik genannt, der Schlüssel für eine zielgerichtete und erfolgreiche Behandlung.

In unserer Klinik können wir die folgenden Verfahren für Diagnostik und Behandlung einsetzen: Nichtinvasive Verfahren:

  • EKG, Langzeit-EKG, Ereignisrekorder
  • Belastungs-EKG
  • Echokardiografie (= Herzultraschall), transthorakal und transoesophageal (von der Speiseröhre aus)
  • Stressechokardiografie
  • Kipptischuntersuchung
  • Nuklearmedizinische Untersuchungsverfahren (z.B. Technetium- oder Thalliumszintigrafie)
  • Kardio-CT und Kardio-MRT in Zusammenarbeit mit der Radiologischen Abteilung des Hauses

Invasive Verfahren:

  • Herzkatheterlabor mit 24h-Rufbereitschaft zur Behandlung akuter Herzinfarkte
  • Perkutane Koronarintervention incl. Rekanalisation chronisch verschlossener Koronargefäße und Bestimmung der koronaren Flussreserve
  • Implantation von Herzschrittmachern, implantierbaren Defibrillatoren und CRT (Cardiale Resynchronisierungstherapie) im eigenen Operationssaal
  • Elektrophysioplogischer Messplatz zur Durchführung von elektrophysiologischen Untersuchungen und Ablationen bei Vorliegen von tachykarden Rhythmusstörungen
  • Probeentnahme des Herzmukelgewebe (Biopsie)
  • Punktion von Perikardergüssen (diagnostisch und therapeutisch)