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Chefarzt
Prof. Dr. med. Klaus Empen Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie und Diabetologie

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Sekretariat
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Leistungsspektrum der Internistischen Intensivmedizin

In der Intensivmedizin geht es um die Überwachung, Vermeidung und Behandlung von Organfunktionsstörungen. Je nach Schweregrad des Organversagens können hochwirksame Medikamente oder apparative Techniken zum Einsatz kommen, die die Organfunktionen unterstützen oder vorübergehend ersetzen. Damit helfen wir Patienten, ihre Erkrankung nicht nur zu überstehen, sondern eine bestmögliche Lebensqualität nach überstandener Erkrankung zu erhalten. Neben schwerpunktmäßig internistischen Notfällen und Intensivpatienten aus dem gesamten Gebiet der Inneren Medizin betreuen wir auch neurologische Patienten.

  • 14 moderne Beatmungsplätze mit Geräten für die invasive und nichtinvasive Beatmung (über Maske oder Tubus)
  • differenzierte, lungenschützende, patientenangepasste Beatmung
  • inhalative Narkoseführung (AnaConDa® Sedierungssystem)
  • kardiopulmonales Monitoring (Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung)
  • transpulmonale Thermodilution und Pulskonturanalyse
  • neurophysiologische Untersuchungen (EEG, SEP, AEP)
  • Ultraschall der Bauchorgane, des Herzens
  • Bronchoskopie
  • kontinuierliche Nierenersatztherapie, Plasmapherese
  • Transportwageneinheit mit Transport- und Notfallbeatmungsgerät
  • Kühlsystem ThermoGard XP zum invasiven Temperaturmanagement
  • übergreifende Betreuung der Infektionsbehandlung (Antibiotic Stewardship)
  • palliative Intensivmedizin
  • strukturierte Patienten- und Angehörigengespräche
  • Trauerbegleitung und Pflege von sterbenden Patienten
  • Delir-Erfassung, Vermeidung und Behandlung
  • Frühmobilisation und Maßnahmen zur Entwöhnung von der Beatmung
  • interdisziplinäre Patientenbetreuung

Die Pflege auf einer Intensivstation bedeutet in erster Linie die kontinuierliche Überwachung und Versorgung von lebensgefährlich erkrankten Patienten. Hierbei liegt der Fokus des Behandlungsteams nicht einzig auf der engmaschigen Kontrolle der physiologischen Funktionen, sondern auch psychosoziale Probleme finden ihre Berücksichtigung im Pflegeprozess:

  • Team orientierte Zusammenarbeit und Besprechungen mit dem ärztlichen Dienst
  • Arbeiten nach etablierten Pflegestandards
  • Kontinuierliche Überwachung von Kreislauf, Respiration
  • Überwachung von Bewusstsein, Schmerzen, Motorik und Sensibilität mittels valider Bewertungsinstrumente
  • pflegerische Grundversorgung und Intensivpflege unter Beachtung der Patientenmöglichkeiten
  • Überwachung und Fortführung der Beatmungs- und Entwöhnungsbehandlung mit dem Ziel der frühzeitigen Spontanatmung
  • Atemunterstützende Behandlung und Prophylaxe (Atemtherapie und spezielle Lagerungstechniken)Überwachung und Stabilisierung des Kreislaufes mittels Medikamente
  • unterstützende Behandlungspflege bei notwendigen Eingriffen
  • enge Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeuten und Pflegepersonal
  • Notfallbereitschaft und Reanimation nach aktuellen Richtlinien (ERC)
  • professionelle Einbindung der Angehörigen in die Pflege, ggf. unter Hinzuziehung vom psychologischen und seelsorgerischen Dienst