Banner
Telefon:
0340 501-0
Telefax:
0340 501-1256
Chefarzt
Herr PD Dr. med.
Andrej Udelnow
Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Telefon: 0340 501-1220
Telefax: 0340 501-1231
E-Mail: andrej.udelnow@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de
Sekretariat
Romy Weibrich

Telefon: 0340 501-1220
Telefax: 0340 501-1231
E-Mail: romy.weibrich@klinikum-dessau.de
Home » Kliniken und Institute » Gefäß- und Endovaskuläre Chirurgie/Phlebologie » Leistungsspektrum » Operationen bei Krampfaderleiden » 

Operationen bei Krampfaderleiden

Krampfadern (Varizen) sind erweiterte, oft geschlängelte, oberflächlich liegende Venen. Sie entstehen zum einen auf der Grundlage einer angeborenen Bindegewebsschwäche, die zu einer Störung der Funktion der Venenklappen führt (primäres Krampfaderleiden), wobei Stehberufe, Bewegungsmangel, Schwangerschaft und Übergewicht zusätzlich begünstigende Faktoren dafür sind.

Zum anderen können Krampfadern durch eine Abflussbehinderung im tiefen Venensystem, z.B. bei Thrombosen oder Tumoren, hervorgerufen werden (sekundäres Krampfaderleiden). Unterschieden werden Stamm-, Seitenast- und Besenreiserkrampfadern.

Bei fortgeschrittener Erkrankung leiden die Betroffenen unter verschiedenen Symptomen wie Schweregefühl der Beine, nächtlichen Wadenkrämpfen, Schwellungen der Beine - besonders im Knöchelbereich - und Hautverfärbungen. Häufig werden die bläulichen, oberflächlich gelegenen Krampfadern unter der Haut sichtbar und führen zu kosmetischen Beeinträchtigungen.

Die Diagnose wird über eine eingehende körperliche Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung (Duplexsonografie) und bei Bedarf über eine Röntgenuntersuchung der Beinvenen (Phlebografie) gestellt.

Die Behandlung erfolgt durch die chirurgische Entfernung der Krampfadern, die bei uns in der Regel ambulant durchgeführt wird. Diese Operation beinhaltet alle Verfahren, wie das Stripping (Ziehen) der Stammvene, die Entfernung der Seitenastvarizen (Exhairese) sowie die Unterbindung (Ligatur) von Durchtrittsvenen.

Neben der traditionellen "Varizen - OP" bieten wir auch die moderne, (minimal - invasive) endoskopische subfasciale Perforansdissektion (ESPD) an. Diese Methode ist eine Ergänzung zur klassischen Operation und kann z.B. bei Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris) von Vorteil sein, da der Hautschnitt entfernt von dem Geschwür erfolgt.

Nach oben