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Chefarzt
Herr PD Dr. med.
Andrej Udelnow
Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie
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Operationen bei Aussackung der Bauchschlagader

 

Aussackungen der Bauchschlagader mit einem Durchmesser von mehr als 5 - 5.5cm haben ein deutlich erhöhtes Risiko zu platzen (Ruptur) und sollten deshalb operiert (ausgeschaltet) werden.

Die Wahrscheinlichkeit die Ruptur der Bauchschlagader zu überleben, liegt trotz aller Fortschritte der Medizin lediglich bei 30-70%.

Die Komplikationsrate einer geplanten operativen Ausschaltung eines Bauchaortenaneurysmas liegt dagegen lediglich bei 1-3%.

Neben der seit mehr als 40 Jahren durchgeführten operativen Therapie hat sich in den letzten Jahren zunehmend auch die minimal-invasive, stentgestützte Ausschaltung des Aneurysmas bewährt, bei welcher das Aneurysma über eine Freilegung der Leistenschlagader beidseits durch eine über Katheter eingebrachte Stentprothese (ummanteltes Drahtgeflecht) ausgeschaltet wird.

Bei uns werden die Patienten vor der Therapie über Vor- und Nachteile beider Verfahren aufgeklärt. Entscheidend für die letztendlich beste Therapieform ist die vorgegebene individuelle Anatomie des Patienten.

Chefarzt Dr. med. K. Stock als Radiologe bei der Implantation von Gefäßendoprothesen zur Aussschaltung eines Bauchaortenaneurysmas in seiner Angiosuite, welches in Zusammenarbeit mit den Gefäßchirurgen erfolgt.