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Laserbehandlung

1. Laserphotokoagulation:
Das Prinzip der Laserbehandlung besteht in einer gezielten lokalisierten Verbrennung unter weitestmöglicher Schonung des umliegenden Gewebes.
Die Verbrennung entsteht durch gezielte Absorption von Lichtenergie durch bestimmte Pigmente des Gewebes und deren Umwandlung in Hitze.
Hauptindikationen der Laserbehandlung am Auge:

Die häufigsten Indikationen sind:

2. YAG-Laser:
Hierbei handelt es sich um einen sogenannten "hermischen" Laser, der mit einer hohen Energiebündelung eine lokalisierte Gewebezerreissung herbeiführen kann.
In der Augenheilkunde findet der YAG-Laser seine häufigste Anwendung in der Behandlung von Nachstarmembranen hinter der Kunstlinse von Patienten, die sich bereits einer Operation des Grauen Stars unterzogen haben. Dies bezeichnet man als YAG-Kapsulotomie. Mit Hilfe dieser schnellen und schmerzlosen Behandlung kann die Membran gefahrlos im Zentrum eröffnet und so wieder ein scharfes Sehen herbeigeführt werden.

Mit Hilfe der YAG-Iridotomie kann der Augenarzt im Bereich der Regenbogenhaut kleine Öffnungen produzieren, die der Verbesserung der Kammerwasserzirkulation dienen und einen
eingetretenen Glaukomanfall beheben bzw. dessen Entstehung verhindern können.

3. Excimer-Laser
Dieser Laser ist in der Lage, Gewebe in hauchdünnen (< 1 µm) Schichten zu verdampfen. Er wird vorwiegend in der refraktiven Chirurgie zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie z.B. Kurz- oder Weitsichtigkeit eingesetzt. Darüber hinaus eignet sich der Laser aber auch für die Behandlung oberflächlicher Hornhauterkrankungen wie z.B. wiederholten Epithelaufbrüchen, oberflächlichen Hornhautnarben und -degenerationen oder zur Glättung der Hornhaut.