Druckversion:

Liebe Patientinnen und Patienten,
verehrte Kolleginnen und Kollegen,

angesichts der bekannten Infektionssituation durch das neuartige Corona-Virus bitten wir Sie, unsere folgenden Hinweise zu beachten.

Entsprechend der Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums werden planbare Eingriffe in allen Kliniken im Laufe dieser Woche (16. bis 20. März) auf medizinisch notwendige Eingriffe reduziert.

Wenn Sie bereits Termine zu ambulanten oder stationären Untersuchungen oder Behandlungen haben, setzen Sie sich bitte direkt mit dem betreffenden Bereich in Verbindung  oder rufen Sie uns über die Einwahl 0340 – 5010 an. 

Als Schwerpunktkrankenhaus mit überregionalem Versorgungsauftrag für die Region Sachsen-Anhalt Ost stehen wir für akute Erkrankungen oder Verletzungen selbstverständlich weiterhin rund um die Uhr zur Verfügung. Alle dringliche Behandlungen und Operationen, insbesondere Notfallbehandlungen und Notfalloperationen werden ohne Einschränkungen durchgeführt. Ebenso setzen wir bis zum Widerruf die ambulanten Sprechstunden fort.

Bitte denken Sie daran, dass Sie als potentieller Träger einer Infektionskrankheit ein Risiko für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende des Krankenhauses sein können. Begrenzen Sie Ihren individuellen Kontakt (Berühren, Husten, Niesen) bei Aufenthalt im Haus auf das absolut notwendige Maß. Bitte beachten Sie Ausschilderungen und halten Sie sich an die Hinweise des Personals.

Im Städtischen Klinikum gilt ab sofort ein absolutes Besuchsverbot der Patienten. Das Besuchsverbot dient dem Schutz der Patienten sowie der Mitarbeiter. Soziale Kontakte sollten möglichst über Telekommunikation erfolgen. Für Angehörige von Kindern, die bei uns behandelt werden, sowie Angehörige von Palliativpatienten werden wir individuelle Lösungen finden.

Aktuell melden die Medien einen Rückgang der Blutspenden. Das städtische Klinikum unterstützt ausdrücklich die Aufrufe der Spenderorganisationen an die Bürgerinnen und Bürger.

Das Landesamt für Verbraucherschutz stellt eine Telefon-Hotline zur Verfügung, um zu Fragen von Bürgern und Ärzten zum Corona-Virus zu informieren. Unter 0391 – 25 64 222 ist die Hotline von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9-11 Uhr und 13-15 Uhr und am Freitag von 9-11 Uhr erreichbar.

Für medizinische Fragen steht auch der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der bundesweit gültigen Rufnummer 116117 zur Verfügung.