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Andrej Udelnow
Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie
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Anlage von Dialysezugängen

Dialysepatienten brauchen für die regelmäßige Blutwäsche einen Zugang am Körper (auch Shunt oder Fistel genannt) der den Blut-Austausch in zügiger Form erlaubt. Hierzu wird, überwiegend in örtlicher Betäubung, eine direkte Verbindung zwischen einer Vene und einer Arterie hergestellt. Somit führt die Vene einen kräftigeren Blutstrom (mit höherem Druck und vermischt mit arteriellem Blut) und weitet sich nach zwei bis vier Wochen auf.

Gelegentlich ist bei schlechten Gefäßverhältnissen eine Implantation einer Kunststoffprothese als Dialysezugang am Unter- oder Oberarm oder in der Leiste erforderlich.

Als Dialysezugang kommt neben dem Shunt ein ebenfalls in örtlicher Betäubung eingebrachter Katheter (sogen. Vorhofkatheter oder Dialysekatheter) an der Halsregion in Frage, der bei Bedarf Monate bis Jahre liegen bleiben kann.

Bei Problemen mit dem Dialysezugang können Sie uns unter

0340 501-1000 oder der Durchwahl -1220

erreichen. Einweisungen sind in solchen Fällen kurzfristig möglich. Auch die Nachsorge kann in unserer Klinik erfolgen.