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Dienstag, 21. September 2010 13:15 Alter: 3 Monat(e)

Vortrag zu Afghanistan am 21. September widmet sich der Tragödie der Kinder


Kleiner Junge liegt nach Beinamputation wegen Platzmangels auf der Fensterbank im Kinderkrankenhaus Kabul.


In Afghanistan herrscht seit über 30 Jahren Krieg und es ist kein Ende abzusehen. Im Gegenteil: In diesem Jahr haben die Kampfhandlungen erneut stark zugenommen. Was sind die Ursachen dieser scheinbar endlosen Spirale der Gewalt? Wie kann man Sie stoppen? Vor allem aber: Wie kann man den unschuldigsten Opfern des Krieges - den Kindern - schnell und nachhaltig helfen? Anhand von Bildern seiner zahlreichen Reisen ins Krisengebiet erläutert Markus Dewender die aktuelle Situation und versucht Antworten zu geben. Er wird zeigen, dass jeder dazu beitragen kann über ein humanitäres Netzwerk in Deutschland den Not leidenden Kindern Afghanistans zu helfen.

Der Referent des Abends, Markus Dewender, ist Gründer und Leiter der humanitären Hilfsorganisation „Kinder brauchen uns e. V. “ (KBU) sowie des Vereins der „Kinderluftbrücke Kabul-Hamburg“, die sich 2003 gründeten. Bei einer Reise nach Kabul 2001 lernte er die traurigen Verhältnisse eines Kinderkrankenhauses in Kabul kennen, die sich bis heute nicht nennenswert verbessert haben. Die KBU konnte bisher über 500 Kinder zu einer lebensrettenden Behandlung in deutsche Krankenhäuser bringen. Viele davon kamen wegen der komplizierten Verletzungen mehrfach. Basis der Hilfe ist die ehrenamtliche Arbeit der Beteiligten. Der Verein hat ein Netzwerk aus deutschlandweit etwa 50 Kliniken, zu denen das Klinikum Dessau seit langem gehört. Die besondere Herzlichkeit und die Unkompliziertheit der Aufnahme von afghanischen Kindern im Städtischen Klinikum unter Leitung von Verwaltungsdirektorin Gabriele Süßmilch möchte Markus Dewender ebenso im Vortrag zur Sprache bringen.


Der Vortag beginnt am 21. September 2010  um 18.00 Uhr in der Cafeteria des Klinikums.