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Klinikum reagiert auf steigende Infektionszahlen

Besuchsverbot auf Intensivstation / Verdachtsfälle müssen sich telefonisch anmelden

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Montag, 02. März 2020 15:37 Alter: 207 Tag(e)

Keinerlei Grund zur Panik


Prof. Dr. med. Sabine Westphal

Prof. Dr. med. Sabine Westphal, Chefärztin Laboratoriumsmedizin/Krankenhaushygiene, jetzt in einem Interview der Mitteldeutschen Zeitung ein Interview gegeben: 

Gab es im Klinikum in den vergangenen Wochen weitere Verdachtsfälle, außer den, über den die MZ bereits berichtete?

Nein, bislang gab es keine weiteren Verdachtsfälle.

Wie akut wird die Situation derzeit für das Stadtgebiet eingeschätzt?

Es gibt keinerlei Grund zur Panik. Es gibt nach wie vor keinen Patienten in Sachsen-Anhalt, der mit dem Coronavirus infiziert ist.

Welche Vorbereitungen hat das Klinikum für den Ernstfall getroffen, sprich: Wie viele Betten etc. stehen zur Verfügung?

Unsere Mitarbeiter der Pflege und ärztliche Kollegen der Klinik sind geschult und wissen wie mit Verdachts- bzw. Erkrankungsfällen umzugehen ist. Es stehen zwei Betten in der Isoliereinheit der Notaufnahme zur Verfügung. Bei Bedarf können wir eine ganze Station zur Isolierstation umfunktionieren und die Anzahl der verfügbaren Betten entsprechend steigern.

Wie sollen mutmaßlich Betroffene sich im Ernstfall verhalten?

Verdachtsfälle, die mit Menschen aus den Krisenregionen in China oder Italien Kontakt hatten und keine Symptome aufweisen, sollten ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren und das weitere Vorgehen besprechen. Erkrankungsfälle mit oben genannten Kontakten melden sich in der Notaufnahme des  Krankenhauses. Bis dahin sollten sie Begegnungen mit anderen Menschen meiden. Im Krankenhaus kann mit Hilfe eines Rachenabstrichs innerhalb von wenigen Stunden geklärt werden, ob tatsächlich eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2-Virus) vorliegt.

Prof. Sabine Westphal, hat zudem die wichtigsten Tipps im Umgang mit dem Krankheitserreger aus Fernost, der in Fachkreisen unter dem Kürzel 2019-nCoV bekannt geworden ist, auf einer Seite zusammengestellt. Dabei beantwortet sie auch die Frage, wann besteht Verdacht, am Coronavirus erkrankt zu sein? Diese und alle anderen Antworten finden Sie hier.

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (LAV) hat ab unter der Telefonnummer 0391 2564222 eine Hotline zum Thema Coronavirus geschaltet, an die sich Bürger und medizinisches Fachpersonal mit Fragen wenden können. Die Hotline wird in der Zeit von 9-11 Uhr und 13-15 Uhr von Montag bis Donnerstag und am Freitag von 9-11 Uhr bedient. Weitere Informationen bietet die Internetseite des LAV unter diesem Link.