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Donnerstag, 09. März 2017 14:13 Alter: 18 Tag(e)

Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs


Prof. Dr. med. habil. Mathias Plauth

Prof. Dr. med. Peter Würl

Klinikum Dessau startet Informationsreihe

Frühzeitig erkannt, lässt sich Darmkrebs inzwischen gut behandeln und auch heilen. Die Tücke dieser Erkrankung bleibt allerdings. Sie entwickelt sich langsam, innerhalb von bis zu 15 Jahren und die Betroffenen nehmen erst Anzeichen wahr, wenn die Krankheit weit fortgeschritten ist. „Umso bewusster sollte jede Frau und jeder Mann zur Früherkennung gehen. Das gilt besonders für alle, die zu den Risikogruppen mit familiären oder genetischen Anlagen gehören“, appelliert Prof. Dr. med. habil. Mathias Plauth. Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des Städtischen Klinikums Dessau rückt deshalb die Vorsorgeangebote in den öffentlichen Fokus: „Wir beteiligen uns wieder mit einer Reihe von Informationsveranstaltungen an dem von der Stiftung LebensBlicke ausgerufenen Darmkrebsmonat März. In unseren kostenfreien Vorträgen und Seminaren am 13., 16. und 21. März geht es um Fragen der Ernährung, der Behandlung und der Früherkennung.“

Von Ernährungstipps bis Operationsmethoden

Zur Früherkennung ist die Darmspiegelung das anerkannte diagnostische Verfahren. „In der Regel wird die Koloskopie unter Narkose durchgeführt. Das nimmt nicht nur die Angst vor der Untersuchung, sondern wir können dabei festgestellte gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut entfernen und im Verdachtsfall auch Gewebeproben entnehmen“, erklärt Prof. Dr. Plauth.

Nach Erhebungen des Robert Koch-Instituts erkrankten im Jahr 2016 mehr als 62.400 Menschen neu an Darmkrebs. Somit bleibt die Erkrankung bundesweit eine der häufigsten Krebsarten bei Frauen und Männern. Eine wichtige Komponente der Prävention sehen Ärzte in der Ernährung. „Wir sollten uns bewusst und ausgewogen ernähren, um sowohl Übergewicht als auch Erkrankungen wie Diabetes und Darmkrebs zu vermeiden.“ Davon ist Prof. Dr. Mathias Plauth nicht nur als Internist sondern auch als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) überzeugt. In seinem Vortrag am 13. März 2017 wird er die Ernährung speziell unter dem Aspekt der Darmgesundheit beleuchten.

Praktische Alltagskompetenzen bei der Zubereitung gesunder Mahlzeiten vermittelt die Diplom Ernährungswissenschaftlerin Maria Mendel aus Dessau-Roßlau in einem Seminar am 21. März 2017. Hier geht es tatsächlich um das Mitmachen und Verkosten leckerer Rezepte, die jeder einfach selbst umsetzen kann.

Wer an Enddarmkrebs erkrankt ist, sorgt sich häufig um den Erhalt des Schließmuskels. „Die Ängste vor Stuhlinkontinenz und vor einem künstlichen Darmausgang (Stoma) nach einer Operation sind groß. Wir versuchen aber stets, den Schließmuskel zu erhalten“, bestätigt Prof. Dr. med. Peter Würl. Wie das konkret gehen kann, stellt der Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Städtischen Klinikum Dessau in einem Vortrag am 16. März 2017 dar.

Darmkrebsmonat März - Informationsveranstaltungen zur Vorsorge und Früherkennung

13. März 2017, 15:00 Uhr
Thema: Welche Rolle spielt die Ernährung für die Darmgesundheit?
Referent: Prof. Dr. med. habil. Mathias Plauth, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin

16. März 2017, 17:00 Uhr
Thema: Erhalt des Schließmuskels bei Enddarmkrebs - wie geht das?
Referent: Prof. Dr. med. Peter Würl, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

21. März 2017, 17:30 Uhr
Ernährungsseminar zum Mitmachen und Verkosten mit Tipps für die gesunde Küche*
Referentin: Maria Mendel, Dipl.-Ernährungswissenschaftlerin, Dessau-Roßlau

Veranstaltungsort: jeweils Cafeteria im Städtischem Klinikum Dessau

Anmeldung und Information:
*Da die Teilnehmerzahl des Seminars begrenzt ist, wird um eine Voranmeldung gebeten.
Tel.: 0340 501-1275, E-Mail: stefanie.Schaefer-bringezu@i-like-no-spam.klinikum-dessau.de