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Stadt und Klinikum würdigen Prof. Dr. Göring

Mit einem Olivenbaum beglückwünschte die Klinikumsleitung Prof. Hans-Dieter Göring. Aus den Händen von Oberbürgermeister Klemens Koschig konnte der Jubilar die Fritz-Hesse-Ehrenmedaille der Stadt entgegen nehmen.
Anlässlich des 70. Geburtstages von Prof. Dr. med. habil. Hans-Dieter Göring luden die Stadt Dessau-Roßlau und das Städtische Klinikum Dessau am 28. Juni zu einem festlichen Empfang mit Rahmenprogramm in die Cafeteria des Klinikums ein. Prof. Dr. Göring war langjähriger Chefarzt der Hautklinik und des Immunologischen Zentrums des Städtischen Klinikums Dessau sowie Mitbegründer und seit 1996 Vorsitzender des Tumorzentrums Anhalt.
Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister Klemens Koschig überreichte Prof. Dr. Göring an diesem Abend die Fritz-Hesse-Medaille der Stadt und würdigte damit das Wirken des Mediziners für die Stadt und das Städtische Klinikum. „Wir danken heute einem Menschen, der 24 Jahre segensreich in der Stadt wirkte“, sagte der OB. Göring sei für ihn ein Vorbild als Mensch und als Arzt. Zudem verlas Klemens Koschig einen Gruß von Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen. Dieser schrieb dem Jubilar: „Ihr Einsatz und Lebensweg sollte Beispiel geben für viele Kollegen“. „Es gibt nur wenige Menschen im Land, die so ausstrahlen wie sie“, wandte sich Sachsen-Anhalts Gesundheitsminister Norbert Bischoff an das Geburtstagskind. Es war Bischoffs erster offizieller Besuch in der Stadt, seit er vor einem halben Jahr sein Amt antrat. Eine Stunde früher als geplant angekommen, wurde der Minister von Verwaltungsdirektorin Gabriele Süßmilch durch das Klinikum geführt und bilanzierte danach: „Das Klinikum ist eines das ausstrahlt durch die Qualität der Arbeit und der Schwerpunkte, die hier gesetzt werden“.
Weitere Festredner waren unter anderem Dr. Ulrich Bonk, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Tumorzentrums Bremen, Dr. Klaus Holzegel, Vorsitzender des Ehrenrates des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen, Dr. Joachim Zagrodnick, Ärztlicher Direktor des Klinikums, und die Chefärzte PD Dr. Dr. Reinhard Schück und Prof. Dr. Christos Zouboulis. Die Leitung des Städtischen Klinikums beglückwünschte Prof. Dr. Göring mit einem Olivenbaum zu seinem Geburtstag. Ehrengäste aus Berlin, Mainz, Halle (S.), Magdeburg, Hamburg, Würzburg und Budapest waren gekommen, um herzliche Gratulationen und Dank zu übermitteln. Herr Prof. Dr. Bork aus Mainz überreichte Herrn Prof. Dr. Göring die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Angioödeme.
Überraschend für den derart Geehrten waren auch die weiteren Programmpunkte des Abends. So konnten die Gäste die Künstlerin Katrin Weber ebenso erleben wie Dessaus Generalmusikdirektor Antony Hermus am Flügel. Zu den Überraschungsgästen gehörte auch der Schauspieler Michael Lesch, der Ende der 1990er an Krebs erkrankte und mit einer Chemotherapie erfolgreich behandelt wurde. „Ich danke dem Klinikum, dass es diesen Empfang zu einem besonderen werden ließ“, äußerte sich Klemens Koschig über die Ausrichtung der Veranstaltung.
Prof. Dr. Göring wurde am 28. Juni 1940 in Sondershausen geboren, besuchte dort die Schule und schloss ein Medizinstudium 1965 mit der Promotion ab. 1986 wurde er Chefarzt der Hautklinik und des Immunologischen Zentrums des Dessauer Krankenhauses. In den Folgejahren gelang es ihm, die Hautklinik Dessau fachlich zu profilieren. Im Laufe weniger Jahre entstand unter seiner Leitung eine der leistungsfähigsten und modernsten Hautkliniken Deutschlands. Prof. Dr. Göring ist Mitbegründer des Tumorzentrums Anhalt und mutmaßlich der dienstälteste Vorsitzende eines Tumorzentrums in Deutschland. Auch nach zwei schweren Krankheiten 2004 und 2007 leitet er das Tumorzentrum mit großem Engagement.



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