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Freitag, 19. Oktober 2018 19:35 Alter: 26 Tag(e)

Rezertifizierung gemeistert


Dessauer Endoprothetikzentrum verteidigt Qualitätssiegel

Mit dem Start des Endoprothetikzentrums im Städtischen Klinikum Dessau vor drei Jahren gelang ein Qualitätssprung. Die erfolgreiche Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) ist ein Gütesiegel für alle Patienten, die einen Versorgungsbedarf im Gelenkersatzbereich an Hüfte oder Knie haben. „Nach drei Jahren kam unser Zentrum wieder auf den Prüfstand und wir freuen uns sehr, dass wir mit der hier erbrachten, interdisziplinären Leistung die Auditoren beeindruckten“, sagt Chefarzt Dr. med. Joachim Zagrodnick. Der Ärztliche Direktor des Städtischen Klinikums Dessau sieht in der erneuten erfolgreichen Zertifizierung des Endoprothetikzentrums nach EndoCert® auch eine Bestätigung für die Expertise des neuen Zentrumsleiters. Privatdozent Dr. med. habil. Florian Radetzki übernahm diese Aufgabe zum Jahresanfang und meisterte den Zertifizierungsprozess mit Bravur.

Gelenkersatzoperationen gehören in erfahrene Hände

Etwa 400.000 künstliche Knie- oder Kunstgelenke kommen pro Jahr in Deutschland zum Einsatz. Implantierende Fachärzte und Patienten verfolgen dabei das Ziel, die dazu notwendigen Operationen individuell zu planen und sicher zu realisieren. „Patienten müssen sich auf die Qualität verlassen dürfen und wollen nach diesen Eingriffen möglichst schnell wieder fit sein“, bestätigt PD Dr. med. Radetzki.

Im zertifizierten Endoprothetikzentrum der Dessauer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie erhalten die Patienten eine ganzheitliche, spezialisierte Versorgung. Von der Planung über die Operation bis hin zur Nachsorge und Rehabilitation werden sie beraten und begleitet. „Natürlich ist der Einsatz künstlicher Knie- und Hüftgelenke inzwischen ein routinierter Standardeingriff. Trotzdem sollen sich die Patienten unbedingt vorher ausführlich informieren“, lautet die Empfehlung des Zentrumsleiters. So veranstaltet PD Dr. Florian Radetzki auch Patientenseminare. Das erste Seminar findet am 24. Oktober 2018 um 16:00 Uhr in der Cafeteria des Klinikum statt und thematisiert Probleme mit dem künstlichen Gelenk. Die Ursachen sind dabei vielschichtig. Hartnäckige Infektionen oder mechanische Komplikationen sind die häufigsten Gründe. „Viele Prothesen lockern sich auch vorzeitig oder verschleißen zu stark. Wir wollen mit dieser Veranstaltung Wissen vermitteln und aktuelle diagnostische Verfahren sowie Therapieoptionen aufzeigen. Für individuelle Fragen wird es ebenfalls Raum geben“, lädt der Zentrumsleiter ein. Der versierte Facharzt versteht sich als moderner Medizindienstleister. Im Klinikum Dessau leitet PD Dr. Radetzki sowohl das Endoprothetikzentrum als auch die Abteilung für Primär- und Revisionsendoprothetik der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Ihm zur Seite stehen der Chefarzt und die beiden anderen Hauptoperateure Dr. med. Marek Rayzacher und Dr. med. Carsten Becker sowie ein Team qualifizierter Fachärzte aus der Klinik und allen beteiligten Abteilungen.

Die EndoCert Initiative ist eines der wesentlichen Projekte der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie (DGOOC). 531 zertifizierte Endoprothetikzentren gibt es inzwischen bundesweit, 14 davon in Sachsen-Anhalt. Für die Patienten garantiert die Zertifizierung Sicherheit und Qualität bei Gelenkersatz- und Wechseloperationen. Experten des unabhängigen, internationalen Prüfinstituts „ClarCert“ überprüfen die Standards in Medizin, Pflege und Physiotherapie regelmäßig. Hochwertige Implantate sind dabei genauso wichtig wie fachübergreifendes Handeln und die Zusammenarbeit mit Partnern im stationären und niedergelassenen Bereich. Eine Übersicht der zertifizierten Endoprothetikzentren vermittelt die Datenbank www.endomap.de

Bildunterschrift
Erfolgreiches Zentrum: Chefarzt Dr. med. Joachim Zagrodnick (rechts) und Oberarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Florian Radetzki freuen sich über die erfolgreiche Rezertifizierung des Endoprothetikzentrums des Städtischen Klinikums Dessau. Foto: SKD