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News-Details

Donnerstag, 25. Oktober 2018 13:32 Alter: 20 Tag(e)

Krippenkinder beziehen neue Gruppenräume


Jens Krause eröffnet temporären Erweiterungsbau der Kita des Klinikum Dessau

Helle, großzügige Räume bieten jede Menge Platz zum Toben und Spielen. 34 Krippenkinder entdecken in diesen Tagen ihre neue Umgebung auf dem Gelände der Kindertageseinrichtung „Mäuseland“ des Städtischen Klinikums Dessau. „Es ist ein Erweiterungsanbau auf Zeit, der die Phase überbrücken soll, bis auf dem Areal vis-á-vis des Auenweges eine neue Kita entstanden ist“, informiert Jens Krause. Der Beigeordnete für Gesundheit, Soziales und Bildung der Stadt Dessau-Roßlau ließ es sich nicht nehmen, die Kinder in ihrem neuen Domizil zu besuchen und mit ihnen zusammen eine kleine Eröffnungsfeier zu veranstalten. „Was hier in wenigen Monaten entstanden ist, kann sich sehen lassen und erfüllt die strengen Anforderungen von Einrichtungen dieser Art.“

Großer Platzbedarf für die Kleinsten

Auf circa 450 Quadratmetern schafft das eingeschossige Modulsystem mit Verbindungsgang zum bestehenden Kita-Bau den dringend benötigten Platz für zwei Gruppen- und Schlafräume inklusive Sanitär- und Garderobenbereiche sowie für eine Pantryküche. Die bodentiefen Fenster lassen das Tageslicht durch die Räume strömen und ermöglichen den Kleinsten Ausblicke nach draußen. Diese Aussicht weckt die Lust zum Erkunden des Freigeländes, das sich direkt an den Gebäudekomplex anschließt. „Mindestens zehn Quadratmeter Außenfläche pro Kind schreibt die Richtlinie für den Bau von Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Dessau-Roßlau vor. Daran haben wir uns gehalten, ebenso wird der Platzbedarf von 5 Quadratmetern pro Krippenkind im Innenbereich erfüllt“, berichtet Jens Larsen. Für den Abteilungsleiter Bau- und Gebäudemanagement des Klinikums war als projektleitender Architekt im Planungsteam auch die Einhaltung der Kosten wichtig: „Es gab eine öffentliche Ausschreibung zur Montage, Vorhaltung und Demontage des Modulsystems. Insgesamt schlägt der rund zweijährige Auftrag mit etwa 206.000 Euro zu Buche.“

Schöne, neue Kita-Welt

Dass die Einrichtung nur auf Zeit ausgelegt ist, sieht man nicht. In dieser neu geschaffenen Kinderwelt fehlt es an nichts. Freundliche Wand- und Bodengestaltungen, fachgerechte Qualitätsmöbel und natürlich viele Spielsachen schaffen Wohlfühlatmosphäre. Energiesparende Heiz- und Lichtsysteme gehören ebenso zum Gesamtkonzept wie Akustikdecken mit Schallschutzeffekt und Sicherheitsstandards. So sind Klemmschutz an den Türen oder funkvernetzte Rauchwarnmelder selbstverständlich. Ebenfalls sind Wickeltische und Töpfchenspülen obligatorisch in den Sanitärräumen zu finden. Für das Personal gibt es zudem separate Aufenthaltsräume.

Nach Fertigstellung des neuen Kita-Gebäudes in etwa zwei Jahren wird die Containeranlage samt Fundament rückgebaut. Dann sollen insgesamt 200 Krippen- und Kindergartenkinder in den Neubau um- bzw. einziehen. „Denn das neue Objekt wird 68 Kinder mehr als in der Vergangenheit beherbergen“, sagt Verwaltungsdirektor Dr. med. André Dyrna und möchte die stetig wachsende Nachfrage nach Plätzen in der betriebseigenen Kita endlich bedienen können. Es gibt Wartelisten, auf die sich Klinikumsmitarbeiter schon vor der Geburt ihrer Kinder setzen lassen. Diese Situation ist auf Dauer für niemanden zufriedenstellend. Der Handlungsbedarf gestaltet sich zudem dringlich, da das Klinikum seit 2004 das „Zertifikat zum audit berufundfamilie“, einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, führt. Mit diesem Qualitätssiegel ist der Auftrag verbunden, eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik zu gestalten. „In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels lässt sich auch der viel umworbene Berufsnachwuchs nur dann für einen Arbeitgeber gewinnen und in der Stadt ansiedeln, wenn die Bedingungen vor Ort sofort stimmen. Wartezeiten auf Kitaplätze sind da ein No-Go“, meint Dr. Dyrna.

Für den Beigeordneten Jens Krause war die kleine Eröffnungsfeier eine sehr angenehme Stippvisite im randvoll gefüllten Terminkalender des Tages. „Hier gehen die künftigen Fachkräfte ihre ersten Schritte und dafür sind wir doch alle sehr gerne die Wegbereiter“, sagt er augenzwinkernd und freut sich darauf, in zwei Jahren dann den großen Kita-Neubau einweihen zu dürfen. Derzeit laufen dazu noch die nötigen Abstimmungsverfahren in den zuständigen Gremien. Nach Abschluss aller Bewilligungs- und Ausschreibungsverfahren wird der erste Spatenstich erfolgen.

Bildunterschrift:
Hereinspaziert: Die kleine Artemis eröffnet gemeinsam mit Jens Krause, Beigeordneter für Gesundheit, Soziales und Bildung der Stadt Dessau-Roßlau (rechts) und Dr. André Dyrna, Verwaltungsdirektor des Städtischen Klinikums Dessau sowie Kita-Leiterin Sylvia Richter den Erweiterungsanbau der Betriebskindertageseinrichtung „Mäuseland“ auf dem Gelände des Klinikums.