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Dienstag, 04. September 2018 16:30 Alter: 134 Tag(e)

Kopf-Hals-Tumore


Klinikum Dessau lädt zu Informationsveranstaltung ein

Krebserkrankungen, die in Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf oder Nase und Nasennebenhöhle sowie im Hals auftreten, werden als Kopf-Hals-Tumoren zusammengefasst. Die Häufigkeit des Auftretens aller dieser Tumoren schätzen Experten auf circa 50 Personen von 100.000 Einwohnern pro Jahr in Deutschland. Allein von Kehlkopfkrebs sind laut Robert Koch-Institut jährlich rund 3.600 Männer und 500 Frauen betroffen. Weltweit steht Kopf-Hals-Krebs an sechster Stelle der Häufigkeit.

„Wird eine Erkrankung frühzeitig entdeckt, haben die meisten Patienten mit einem Kopf-Hals-Tumor relativ gute Chancen. Wichtig ist ein interdisziplinäres Versorgungskonzept in einer darauf spezialisierten und gut vernetzten Klinik“, weiß Prof. Dr. med. Stephan Knipping. Der Chefarzt der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operationen am Städtischen Klinikum Dessau beteiligt sich auch in diesem Jahr an der von der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) initiierten Aktionswoche. So findet am 19. September um 15:00 Uhr eine Veranstaltung zur Aufklärung und Information über Kopf-Hals-Tumore im Klinikum statt. „Es soll ein Überblick zu Ursachen und Risikofaktoren, aber auch zu Anzeichen der Erkrankungen gegeben werden. Zudem erklären wir die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten und beantworten individuelle Fragen“, sagt Prof. Knipping.

Risiken verringern, Anzeichen erkennen

Zu den Risikofaktoren für Kopf-Hals-Tumore zählen Nikotin, Alkohol und humane Papillomviren (HPV). Obwohl bei Männern die Wahrscheinlichkeit für Kopf-Hals-Tumore zwei- bis dreimal höher ist, entwickeln sich zunehmend auch bei Frauen diese Karzinome. Tückisch an den Erkrankungen ist, dass die Anzeichen oft harmlos anmuten. Heiserkeit, Räuspern oder Schluckprobleme sollten aber nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern besser ärztlich abgeklärt werden.

Je frühzeitiger eine bösartige Veränderung erkannt wird, desto schonender kann sie behandelt werden. Medizinexperten appellieren deshalb an die „1 für 3“-Regel, nach der jeder zum Arzt gehen sollte, der eines der folgenden Symptome für drei Wochen an sich beobachtet: Schmerzhaftes und/oder erschwertes Schlucken, hartnäckige Heiserkeit, einseitig verstopfte Nase und/oder Nasenbluten, Halsschmerzen, Schwellung am Hals.

Die Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operationen am Städtischen Klinikum Dessau ist regional als Behandlungszentrum für Tumorpatienten spezialisiert und etabliert. Dabei kooperieren die Fachärzte eng mit dem Onkologischen Zentrum. Hier kommen HNO-Ärzte, Chirurgen, Onkologen, Radiologen und Strahlentherapeuten zu interdisziplinären Tumorkonferenzen zusammen, um für jeden Patienten maßgeschneiderte Behandlungskonzepte zu planen.

Mittwoch, 19. September 2018, 15:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltung zur Aufklärung und Information über Kopf-Hals-Tumore

Veranstaltungsort: Städtisches Klinikum Dessau, Cafeteria

 

Weitere Informationen:

www.klinikum-dessau.de

www.kopf-hals-krebs.de