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HaLT-Projekt im Klinikum vorgestellt
Im Städtischen Klinikum Dessau stellte sich am 18. Januar das Präventionsprojekt HaLT vor. HaLT ist ein Suchtpräventionsprojekt für Kinder und Jugendliche, die sich exzessivem Alkoholgenuss aussetzen. Das Projekt besteht aus zwei unterschiedlichen Bausteinen, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Im reaktiven Projektbaustein werden Jugendliche nach stationär behandelter Alkoholvergiftung mit dem so genannten „Brückengespräch“ meist noch im Krankenhaus angesprochen. Zusätzlich zu diesen Einzelberatungen für betroffene Jugendliche (und ihre Eltern) erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem riskanten Konsumverhalten im Rahmen eines mehrstündigen Gruppenangebotes. Neben der Zusammenarbeit mit den Kliniken gibt es weitere Schnittstellen, um Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum frühzeitig zu erreichen, z.B. Jugendberufshilfe, Ärzte, Schulsozialarbeit oder Justiz. Das HaLT-Projekt in Dessau-Roßlau bringt neben der Kinderklinik und der Polizei auch das Jugendamt der Stadt und Beratungsstellen zusammen. Bei der Projektvorstellung im Klinikum zeigt vor allem Chefarzt Dr. Uwe Mathony auf, wie drastisch die Entwicklung des Alkoholtrinkens bei Kinder und Jugendlichen ist. Der Mediziner macht darüber hinaus auf die gesamtgesellschaftlichen Folgen aufmerksam.




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